Hilfen für Sehbehinderte, allgemeine u. technische Hilfsmittel, Adressen, Heilsteine, Heilkräuter

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Makula-Degeneration  (MD) und Retinitis pigmentosa (RP)
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technische Hilfsmittel bei Augenerkrankungen:
Viele Sehbehinderte scheuen sich in privaten Bereich, in der Öffentlichkeit  oder gar im Beruf Hilfsmittel einzusetzen !
Sie möchten ausschließen, daß Fremde, der Arbeitgeber oder gar Bekannte von der Behinderung erfahren.
Daher ist die Bereitschaft Hilsmittel einzusetzen nicht allzu hoch !
Es werden zusehends Situationen gemeieden, die ein Erkennen  der Sehbehinderung hervorbringen könnte !
Diese Einstellung ist grundsätzlich falsch ! - Denn das führt zu einem zunehmenden Verlust an sozialen Kontakten.


Allgemeine Hilfsmittel:
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Fernglas:
Für den Besuch in Theater, Oper, Operette sind diese Geräte hervorragend geeignet, denn "Operngläser" sind in der Vergrößerung meist nicht ausreichend.
Die unten beschriebene Monokularlupe ist hierfür ungeeignet !


Technische Hilfsmittel:
Glücklicherweise gibt es heute sehr viele technische Hilfsmittel, die jedoch immer ganz exakt auf die persönlichen Bedürfnisse, sowie genau auf Art  und Grad der Behinderung abgestimmt werden müssen !
Fragen Sie zunächst Ihren Augenarzt nach einem Spezial-Optiker oder nach einer unabhängigen Beratungsstelle. (z.B. Verein der Sehbehinderten und Blinden in Ihrer Nähe)
Dort schauen Sie sich dann die einzelnen Geräte und den Verwendungszweck an und probieren Sie aus, womit Sie am Besten zurechtkommen !
Vergessen Sie aber bitte nicht, ein paar ganz alltägliche Dinge mitzunehmen, die Sie sonst nicht mehr lesen oder bedienen konnten (z.B. Ihr Lieblingsbuch, ein Medikamentenröhrchen mit Beipackzettel, eine Banküberweisung, eine Halskette mit Schnapp- oder Drehverschluß, Briefmarke, Münze; vielleicht sogar eine Nadel, einen "Einfädler" und eine Nadel !)


Private Nutzung  :
Kosten-Übernahme durch die Krankenkasse.
Nach dem Sozialgesetzbuch sind die Krankenkassen verpflichtet, die Kosten für technische Hilfsmittel zu übernehmen, wenn dadurch die Auswirkungen der Behinderung gemildert werden.
Dieses gilt jedoch nur für eine Grundversorgung.
Fragen Sie zunächst Ihren Augenarzt, wie an  Ihrem Wohnort das Antragsverfahren geregelt ist:


Lese-Lupen
Hier gibt es die unterschiedlichsten Vergrößerungen und Ausführungsarten, mit und ohne Beleuchtung.
Wie bei allen anderen Geräten muß das gerät der jeweiligen Sehbehinderung angepasst sein.



Monokular-Lupe
Das ist ein kleines "Fernrohr", welches  aber durch eine Spezial-Optik auch für die Nähe hervorragend geeignet ist. Das Gerät ist etwa 8 cm lang und hat ca. 2,5 cm Durchmesser, passt also in jede kleine Handtasche oder in die Hosentasche. Ob für Sie eine 6-, 8-, oder 10-fache Vergrößerung erforderlich ist, sollten Sie beim  Optiker ausprobieren !


Bildschirm-Lesegerät
Das ist  ein Gerät, das wie ein Fernsehgerät oder wie ein Computer-Monitor aussieht, nur daß dieser auf einem flachen Sockel-Stativ steht. Auf die Stativplatte legt man den Brief oder das Buch und im Monitor kann man den stark vergrößerten (größenverstellbaren) Bildausschnitt sehen. Die Stativ-Platte läßt sich in beide Horizontalrichtungen verstellen, sodaß
man damit zeilenweise lesen kann.
Diese Geräte gibt es in verschiedenen technischen Ausstattungen und Preislagen. Die Krankenkassen übernehmen üblicherweise nur die Kosten für eine einfache Geräteversion, entsprechend der Vorgaben des Attestes oder des Krankenkassen-) Gutachter-Arztes.
Die Krankenkassen übernehmen üblicherweise nur die Kosten von Schwarz-/Weiß-Gräten.
Einige Kassen akzeptiren die private Zuzahlung dirch den Patienten für Farb-Gräte.  Andere lehnen dieses grundsätzlich ab !


 computergestütztes Vorlese-System
Hierfür übernimmt die Krankenkasse nur bei ganz erheblichen Sehbehinderungen oder Blindheit die Kosten.  Daher soll es hier nur kurz erwähnt werden.


Die ärztliche Verordnung:
Wenn der Krankenkasse bereits ein Attest vorliegt:
Üblicherweise stellt Ihr Augenarzt eine ärtlicheVerordnung aus und Sie gehen damit zum Optiker  / zum Vertreiber oder Hersteller der Hilfsmittel, wo Sie das für Sie geeignete Gerät auswählen.
Bitte fragen Sie Ihren Ansprechpartner, ob dieses im Hilfsmittel-Katalalog der Krankenkassen verzeichnet ist !
Der Anbieter reicht sein Angebot der Krankenkasse ein und wenn die medizinische Notwendigkeit (Attest !) vorliegt.

Liegr der Krankenkasse noch kein Attest vor :
Dann bitten Sie Ihren Arzt um ein Attest und um die ärztliche Verordnung. Das Attest reicht der Arzt bei der Krankenkasse ein und mit der verodnung gegen  Sie wie beschrieben zum Optiker/Vertreiber.

Wenn die medizinische Notwendigkeit nicht eindeutig ist :
Eventuell läßt die Krankenkasse über den eigenen medizinischen Dienst oder über einen unabhängigen Gutachter-Arzt die Diagnose bestätigen und die Art der Versorgung festlegen.
Für die dort festgelegte Versorgung müssen dann oft noch mindestens 2 Angebote von jeweils unterschiedlichen Optikern eingeholt werden.
Nachdem die Krankenkasse dieses geprüft hat,  liefert Ihnen der Optiker/Vertreiber das bewilligte Gerät.
Beachten Sie aber bitte, daß das Gerät dabei immer das Eigentm der Krankenkasse ist, welche auch für die Reaparatur zuständig ist !

Die bisher genannten Einrichtungen betrafen ausschließlich die -private Nutzung -



Betriebliche oder geschäftliche Nutzung :
Wenn Sie in Ihrem Betrieb ein Mitarbeiter eine Sehbehinderung bzw. eine andere Art der Behinderung hat oder wenn Sie einen Behinderten einstellen, so entfällt für Sie nicht nur die Ergänzungs-Abgebe.
Die Behinderten-Arbeitspltz-Einrichtung wird
bis zu 70.000 E.  / 35.00 Euro
bezuschußt oder voll finanziert ! Das gilt z.B. für:
Bildschirm-Arbeitsplätze einschließlich Rechner, Software und Zubehör.
computergestützte Vorlese-Systeme
behindertengerechte Fahrzeuge
oder
behindertengerechte Betriebsaustattung
Hierfür übernimmt die Krankenkasse nur bei ganz erheblichen Sehbehinderungen oder Blindheit die Kosten.
Daher soll es hier nur kurz erwähnt werden.
Die degenarativen Netzhauterkrankungen:

Makula-Degeneration  (MD) und Retinitis pigmentosa (RP)
Die beiden Hauptformen der MD:
JMD = juvenile Makula-Gegeneration; in "jugendlichen" Alter (ab 25 oder früher)
AMD = Alters-Makula-Gegeneration (ab 70 oder früher)
  Vorsorge bei JMD und AMD

JMD = juvenile ("jugendliche") Makula-Gegeneration (ab 25 oder früher)  :
  Ursache der JMD
  Vererbung bei JMD - künftige Generationen - Kinderwunsch ?
  Formen der JMD
  JMD,  juvenile ("jugendliche") MD
  Behandlung bei JMD
  Operation von JMD
  Leben mit der JMD
  Alltäglicher Umgang MD / JMD - Angehörige, Verwandte
AMD
= Altrs-Makula-Gegeneration (ab 70 oder früher)

  AMD, Alters-MD
  Operation von AMD
Leben mit der AMD
Hilfsmittelbei Augen-Problemen: JMD. AMD, RD usw.

Einfache aber wirkungsvolle Hilfsmittel bei Augen-Problemen
technische Hilfsmittel bei allen Augen-Problemen
Hilfs- Adressen bei JMD / AMD
Von Staat bereitgestellte soziale Hilfen ?:

Nachteilsausgleich nach dem Schwerbehinderten -Gesetz bei AMD / JMD ?

Hilsmitel außerhalb der herkömmlichen Schulmedizin:
Augen - Heilpflanzen
"Heil-Steine" - "Augen-Heilsteine"
chinesische .Medizin
  Tibetische Medizin: Die Medizin-Buddhas als Meditations-Bilder
  Die tibetische Schutzpatronin: Die 7-äugige Tara

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