Akt, Aktmalerei, Aktzeichnung und erotische Kunst.

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Aktzeichnungen von Siegried Kortemeier: antiquarisches Buch:
Das ideale Buch für das autodidaktische Studium des Aktzeichnens:
Bestellung: 32,80 Euro (BRD)

© Copyright: Siegried Kortemeier Nf, ©
Buch: Aktzeichnungen von Siegried Kortemeier: „Mädchen und Frauen“.
146 Zeichnungen, überwiegend Aktzeichnungen. Mit einer Einführung von Gerhard Ulrich. Original-Pappband;
Groß-Format 30 x 23 cm; 154 Seiten, davon 146 ganzseitige Zeichnungen, 3 Seiten Einleitung; guter Erhaltungszustand. Bestellung: 32,80 Euro (BRD)
.Das ideale Buch für das autodidaktische Studium des Aktzeichnens
.Das Vorwort zum Buch, von Gerhard Ulrich

Das ideale Buch für das autodidaktische Studium des Aktzeichnens:
Die Aktzeichnungen des Malers und Graphikers Siegried Kortemeier gelten in ihrer offenen Natürlichkeit als richtungsweisend für die deutsche Aktkunst des 20. Jahrhunderts. Ganz gleich ob es sich um jene Werke handelt, die er an den Werkstätten freie und angewandte Kunst in Berlin oder als freischaffender Künstler schuf zeigen sie immer jene unverblümte und naturgegebene Offenheit, die man sonst eher dem französischen Zeichner, Graphiker und Bildhauer Charles Despuig zugetraut hätte. Doch im Gegensatz zu Despuig ist sein Metier die gefühlvolle und natürliche Darstellung des weiblichen Köpers. Das Besondere jedoch ist, daß er die gesamte Bandbreite der Zeichentechnik wie Feder Bleistift, Kohle und auch Pinsel-Zeichnung nutzt um sein Können zu zeigen und auch zu vermitteln. Er hat sich nie zu sehr an Vorbildern oder an „Bekanntem“ orientiert, sondern hat stets aus Autodidakt seinen eigenen Weg beschritten.
Daher ist das Buch mit den großformatigen Aktzeichnungen von Siegried Kortemeier für alle von großem Interesse, die sich selbst mit dem Thema Akt und Aktzeichnen etwas näher befassen möchten oder das Aktzeichnen erlernen möchten.
Dem Wunsch des Erlernens der Aktzeichenkunst kommt entgegen, daß es sich bei den Zeichnungen von Kortemeier nicht um Studien oder „Vorzeichnungen“ für Gemälde handelt, handelt sondern um reine Aktzeichnungen, von denen jede ein Kunstwerk an sich darstellt.
Das autodidaktische Arbeiten Kortemeiers wird jedem liegen, der in der Mal- und Zeichentechnik - wie Kortemeier - seinen eigen Weg beschreiten möchte.
Seine Zeichnungen sind daher besonders für Anfänger aber auch für den Fortgeschrittenen sehr geeignet, um die Studien zu vertiefen und zu einer ganz eigen und persönlichen Vollkommenheit zu führen.
Bestellung: 32,80 Euro (BRD)
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Das Vorwort von Gerhard Ulrich:

Mädchen und Frauen. Zeichnungen von Siegfried Korterneier.
Die Zeichnung ist eines der uralten Mittel der bildenden Kunst, das gilt für Maler wie für Bildhauer und selbst für Architekten. In wenigen Linien kann das Erfundene oder Erahnte wie auch das Beobachtete Gestalt gewinnen - und sei es nur als knappe Notiz. Der spätere Betrachter vermag sie dennoch zu entziffern wie eine chiffrierte Botschaft, zu der er den Schlüssel besitzt. Er ist »ganz dabei«, und weder zeitliche noch räumliche Entfernung können ihn daran hindern.
Es ist unerheblich, ob es sich um die Skizze einer Idee oder um eine Kurzschrift nach der Natur handelt. Ein solches, oft wie in Trance empfangenes Blatt kann den Keim eines großen Bildes in sich tragen. Aber als Original benötigt und erträgt es keine Art von Verbesserung oder Änderung — es würde unfehlbar verdorben werden.
Solche Erwägungen ergeben sich angesichts des vorliegenden Bandes »Mädchen und Frauen« von Siegfried Kortemeier, denn auch hier dominiert der rasch zupackende Griff, mit dem einem Stück Wirklichkeit zu einer dauernden Existenz verholfen wurde. Das aber ist eine durchaus nicht selbstverständliche Gabe. Dieser Künstler hat sich im übrigen aus Neigung und Veranlagung mit fast allen graphischen Techniken beschäftigt, sie studiert und erprobt in einem umfangreichen EEuvre. Das war auch stilistisch ein weiter Weg, der von einer stimmungsbetonten Wiedergabe der Wirklichkeit bis an die Grenze der Abstraktion führte. Was hier aber keinesfalls Mitläuferei bedeutet, sondern die selbstgestellte Forderung, sich den Veränderungen der Kunstszenerie zu stellen, nicht durch Diskussion, sondern durch Werke. — Das Schwergewicht seines Schaffens wurde bisher in seinen Landschaften, Häusergruppen, Strandbildern und Stilleben gesehen - was gewiß die Beachtung seiner Portraits und Figuren nicht schmälern soll. Die Thematik unseres Bandes wird also für viele Liebhaber seiner Kunst eine Überraschung bedeuten. Es ist bisher davon kaum etwas an die Öffentlichkeit gedrungen, aber diese hundertsechsundvierzig Blätter sind nur eine Auswahl.
Ihre besondere Stellung im Werke des Künstlers erhellt schon aus der Datierung, denn sie begleiten das übrige Schaffen von 1933 an bis in die Gegenwart. Allein sie haben kaum einen Anteil an seiner übrigen stilistischen Entwicklung. In dieser Hinsicht sind sie eine beachtenswerte Konstante, der als solcher eine dauernde Neigung und Veranlagung des Malers entsprechen muß. - Er ist, wie die biographische Notiz ausweist, im wesentlichen Autodidakt und hat sich in unermüdlicher Anstrengung selbstkritisch sein Können und Wissen erarbeitet. Auf diese Weise, ohne die Hilfen, aber auch ohne die Gefahren offizieller Abrichtung zur Kunst, ist er keiner wie irgend gearteten Konvention verpflichtet worden — auch nicht der modernistischen. So, ganz dem Augenschein hingegeben, empfängt er seine Impulse und Weisungen rein vom jeweiligen Modell. Dieses aber ist, von den Anfängen abgesehen, nie mehr ein Berufsmodell gewesen. So gibt es denn hier auch nicht die in den Aktklassen seit je beheimateten stereotypen Stellungen (man kann Blätter aus den Berliner Abendkursen auf den Seiten 16,17,18,19,24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32 und 33 daran mühelos erkennen). Studien im eigentlichen Sinne als Vorbereitung und Hilfe für Bilder sind ohnehin nicht vorhanden. Die Positionen sind also dem Modell überlassen und nicht vom Maler angewiesen. In ihnen äußert sich bereits Wesentliches - diese Enthüllung betrifft nicht nur den
Körper: Das Unbehagen, die spröde Befangenheit, die Dreistigkeit (die echte wie die gespielte), dazu die so seltene Selbstverständlichkeit, das Gewährende und die Preisgabe. Kortemeier hat die Fähigkeit, mit wenigen Strichen nicht nur einen Typus zu umreißen, sondern auch den spezifischen Ausdruck im Augenblick der Aufnahme. Das äußert sich dann besonders auch in den Portraitköpfen. Das Fehlen jeglicher Anlehnung an eine vergangene Kunst oder an die Klassik - bei diesem Sujet doch immerhin nicht selten - macht diese »Ausbeuten des Augenblicks« so zeitbezogen. Die Linie ist dafür sein angeborenes Mittel, da, wo sie allein auftritt, stellt sich die reinste Wirkung ein. Die Binnenzeichnung, meist sparsam verwandt, reichert an, eigentliche Modellierung ist selten. Während die Auffassung sich — wie gesagt — wenig ändert, ist die Vielfalt der Mittel bemerkenswert. Mit runden, breiten oder spitzen Federn, mit Bleistift, Kreide oder Kohle auf den Seiten 76, 77,147 und 154 und mit dem Tuschpinsel wird das Motiv angegangen. Der Wechsel findet auf dieser Ebene statt.
Es wäre nun pure Schutzbehauptung, wollte man die Anziehung, die von der Gattung ausgeht, allein aus ästhetischem Interesse an der schönen Form herleiten. Selbstverständlich spielen dabei auch weit elementarere Empfindungen mit hinein. Diese Spielart der Begegnung zwischen Mann und Frau findet sicher nicht ausschließlich in der Sphäre des vielzitierten »interesselosen Wohlgefallens« statt. Die Skala reicht dabei vielmehr von der Huldigung und über die grausam sachliche Bestandsaufnahme bis in die absolute Gefahrenzone. -  Wir sind weit davon entfernt, zu leugnen, daß diese Auswahl von Zeichnungen auf ihre Weise einige weitere und gültige Beiträge dazu liefert.
Gerhard Ulrich
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Siegfried Korterneier geb. 30.Juni1906
Werkkunstschau Bielefeld
Werkstätten der Vereinigten Staatsschule für freie und angewandte Kunst, Berlin
Private Kunstschule Erdmann, Berlin
Im wesentlichen Autodidakt
Ab 1933 bis1977 vielseitige Arbeit an Bach und Verlagen
V0n Anbeginn freie Arbeit als Maler und Graphiker
Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland
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