Das Geheimnis um die Naga-rajas („Drachenkönige“) aus Tibet:

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Drachenkönig
Nagaraja Nanda--F
Format: ca.20x28cm
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Die Naga in Indien und  Tibet
Das Geheimnis um die Nagarajas aus Tibet
Die Drachenkönigg/in in China und Japan
Ein langes Leben und Unsterblichkeit
Die verborgenen Schätze der Naga-Rajas
Die Nagas im Buddhismus
Die Darstellung der tibetischen Naga-rajas
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Das Geheimnis um die Naga-rajas („Drachenkönige“) aus Tibet:
(skrt., Plural: naga-raja; sprich: Naga-ratdscha: tibet.: kLu-rGyal, Lu-Gyal)
 

Herr des Ministeriums:
Shui-fu Lung.Wang
Größe: ca. 20 x 22 cm
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Woher kommt der Mythos von den Drachenkönige ?
Im gesamten asiatischen Raum kennt man die Visionen und Legenden um die sagenhaften „Drachenkönige“. Besonders im chinesischen Volksglauben, der einen wesentlichen und bedeutungsvollen Ursprung in der philosophischen Tradition des Taoismus (Daoismus) kennt die Lung-wang (Drachenkönige). Sie finden sich im als heilige Geschöpfe, die in der taoistischen Vorstellung von der „Metamorphose der göttlichen Wesen“ eine bedeutende Rolle spielen. So verkörpern sie in idealer Form die Beherrschung der schöpferischen Kräfte des Yang. In Tibet treten die naga-rajas in einer alten indisch geprägten Urform in Erscheinung, denn ein Naga ist kein „Drache“  im Sinne  der historischen chinesischen Mythologie, hat jedoch ab der ersten Hälfte des Jahrtausends nach Chr. Die Vorstellungen vom Aussehen eines Drachens ganz entscheidend mitgeprägt.
.Lung-wang

Größe: ca. 20 x 22 cm

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Die Drachenkönige Lung-wang in China:
Bei der Übertragung der heiligen Texte und der Vorstellungen aus dem indischen Kulturkreis auf den Mahayana – Buddhismus chinesischer Prägung wurde das göttliche Wesen Naga mit dem chinesischen Drachen lung gleichgesetzt, jedoch um die Wesenszüge und Eigenschaften des naga und des beschützenden Meeresungeheuers makara bereichert. Die nagarajas wurden zu Drachenkönigen (lung wang, lóng wang) bzw. zu den Ryujin in Japan.
Bild: Blauer Chin Lung-Wang "Meister aller Drachen"
Siehe : WEB-Seite: Lung-wang (im Aufbau)

Ein langes Leben und Unsterblichkeit:
In Tibet treten die göttlichen Wesen der Lu-Gyal kaum noch in Erscheinung und sind heute fast in Vergessenheit geraten. Nur noch für eine kleine Schar von Gläubigen von fast vergessenen Traditionen in Tibet und Bhutan ist die Verehrung der nagarajas von Bedeutung. Sie versuchen mit besonderen Übungen bei der Meditation, durch Kräutermedizin und Alchemie ihr Leben zu verlängern. So erhoffen sie, daß sie noch in ihrem derzeitigen Leben das Angesicht des zukünftigen Buddhas Maitreya erblicken zu können. Dieser wird 5.000 Jahre nach dem historischen Buddha Gautama auf der Erde erscheinen, um alle Lebewesen in Liebe und Brüderlichkeit zu vereinen.Schätze

Vajra, Symbol
des Vajrayana
Größe: ca. 20 x 28 cm
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Die verborgenen Schätze der Naga-Rajas:
Im tibetischen Vajrayana sind die naga-rajas Gottheiten, die in ihren Palästen im tiefen Meer buddhistische Schriften behüten, die ihnen für eine ferne Zukunft übergeben wurden, da die Menschen für die geistige Aufnahme dieser Lehren noch nicht reif seien. Es heißt aber auch, sie hätten diese Schriften in einer schwierigen Zeit auf diese Weise in Sicherheit gebracht. Sie wollten die heiligen Bücher für die Zukunft bewahren, denn die Naga-raja seien die Herrscher untergegangener Reiche gewesen, die einst wieder entstehen würden.
Diese Zeit sei gekommen, wenn Maitreya aus dem göttlichen Himmel Tushita herabsteigt, um die zeit des ewigen Friedens zu verwirklichen.
Es ranken sich um die esoterischen tantrischen Lehren des frühen Buddhismus Indiens viele Legenden. So soll der Buddha nicht nur Menschen unterrichtet haben, sondern auch die sagenhaften naga-rajas. Die nagarajas waren Schlangenkönige oder Drachenkönige von menschlicher Gestalt mit einem Schlangenleib. Sie machten es sich zur Aufgaben, die Lehren des Buddha für die Nachwelt aufzubewahren. Sie versteckten die Prajnaparamita - Sutras und andere Textwerke in ihrem unterirdischen Königreich unter einem See, bis sie der indische Guru Nagarjuna dank seiner übersinnlichen Fähigkeiten entdeckte und an das Tageslicht zurückholte.

Sarasvati, die Nagarani (Drachenkönigin).
Die indische Göttin (devi) Sarasvati  wurde in Japan als Glücksgöttin Ben-ten zur Drachenkönigin, die am Grundes des Meeres, in einem Kristallpalast lebt.
Siehe : WEB-Seite: Benten (im Aufbau)
Siehe : WEB-Seite: 7 Glücksgötter (im Aufbau)



Die Nagas im Buddhismus:
Für die Buddhisten bedeutet das Sanskrit-Wort naga eher „gütiger Drache", als „Schlange“ nach unserem westlichen Verständnis . Die Nagas sind entsprechend ihrem Vorbild, der Schlange, das Symbol der Wiedergeburt, des Neubeginns, der Wandlung und Erneuerung.
Die Nagas bewachen den Himmel und sie sind die Herren der Wolken und des Regens. Im System der unterschiedlichen buddhistischen Wesen und Erscheinungsformen sind sie aus dieser metaphysischen Sicht die Bewohner der achten himmlischen Sphäre. Damit sind sie als göttliche Wesen für die Menschen grundsätzlich unsichtbar.
Die Abfolge der Sphären lautet: höchster Himmel (Indra, Brahma), Buddhas (Erleuchtete), Pratyeka-Buddhas (die "Einsam - Erleuchteten), Arhats (Lohen, Heilige), Devas (höhere Götter), Brahmas (hohe Priester), Gandharvas und Garudas (Götterboten, Göttervögel) , Nagas (unsere göttlichen Schlangen, Drachen).
Es folgen die Yakshas (Himmelsrichtungs-Schützer, Naturkobolde), Kumbhandas (Kobolde), Asuras, (Dämonen) Raksasas (Riesen), Pretas (Geister, Scheckgespenster), menschliche Heilige, Menschen und Tiere (auch irdische Schlangen) und nach unten kommen die Wesen der Unterwelt und der Hölle.
Der tibetische und nunmehr buddhistische Gott Varuna trägt als Symbol die Regenschlange (Naga). Die "normalen Schlangen" sind dagegen im Vajrayana niedere Schlangenwesen, die vom Urvogel Garuda, einer Manifestation des Gottes Vishnu gefressen werden, der diese Wesen unterworfen hat.
Die Nagas bewachen den Himmel und sie sind die Herren der Wolken und des Regens.
Der indisch geprägte Mahayana - Buddhismus kennt 4 Klassen von Nagas:
- himmlische nagas     : Sie beschützen die himmlischen Paläste der Götter.
- göttliche nagas      : Sie lassen die Wolken erscheinen und den Regen fallen.
- irdische Nagas      : Sie regulieren die Bäche, Flüsse und Seen auf der Erde.
- unterirdische Nagas : Sie beschützen und bewachen die Schätze der Erde.
Nagas haben die Eigenschaft, daß sich diese göttlichen Wesen in Menschen verwandeln können und so wandeln sie dann sichtbar auf der Erde umher und sind von Menschen nicht zu unterscheiden. Daher ist es üblich, daß ein buddhistischer Mönch bei seiner Ordination zum Vollmönch (bhiksu) gefragt wird, ob er ein Mensch oder ein Naga sei.
Die Nagarajas segnen den Buddha mit dem „Wasser des Lebens“:
Die Gestalten des Nanda-Nagaraja  und des Upananda-Ngaraja sind direkt mit der Geburt des Buddhas (Siddhartha Gautama) verbunden. Kaum war der Buddha geboren, da macht er sieben Schritte in jede Himmelsrichtung. Die himmlischen Fürsten übergießen ihn wechselweise mit dem Glück bringenden warmen und kalten Wasser aus jeweils einer goldenen Kanne. Es ist das „Wasser des Lebens“ (Kundika, Tshe-bum), das in jedem tibetischen Kloster symbolhaft  zu finden ist. Aus der Kanne ragt eine Pfauenfeder (Mayurupiccha). Diese Feder soll Gifte abhalten oder umwandeln. Es sind damit geistige „Gifte“ gemeint, die der Buddha künftig in positive Energien verwandeln wird. Der Nanda-Nagaraja gilt als die höhergestellte Gottheit, der das wärmende Wasser verteilt, Upa-Nanda (upa = nachgeordnet) das kalte Wasser spendet.



Die Darstellung der tibetischen Naga-rajas:
n Tibet hat sich in der Mythologie nicht nur das Gedankengut der Schamanen der Naturreligion Bön überliefert. Andere Überlieferungen und Übertragungen gehen weit in die altindische Geschichte zurück und diese haben zum Teil ihre Wurzeln in der indo-arischen und in der davor liegenden dravidischen Zeit Indiens.
Der Begriff Naga-raja ist n Tibet der (indische) Sanskrit-Name der Schlangen-Könige oder Drachen-Könige. Es sind mythologische Wesen, die ikononografisch mit einem Schlangenleib und dem Körper einer menschlich aussehenden Gottheit dargestellt werden. Ein Naga-raja (sprich: naga-ratscha) ist ein "Drachenkönig".
Die Drachenkönige sind Gottheiten, die über die Quellen, Bäche Flüsse, Seen oder Meere herrschen.
Diese älteste vorbuddhistische, aus Indien stammende Tradition rankt sich um Rituale zu Gottheiten, die für die Verlängerung des Lebens angerufen wurden.
Die Naga-raja tragen in ihren Händen die Vase mit dem Wasser des ewigen Lebens und der Unsterblichkeit.
In der tibetischen Ikonographie sind 3 Naga-Rajas überliefert:
2. Varuna-Nagaraja (tib:: kLu-rGyal-Va-ru-na)

Der Drache makara,
das Reittier des Varuna
Größe: ca. 20 x 22 cm
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Varuna-Nagaraja (tib:: kLu-rGyal-Va-ru-na)
Der Nagakönig Varuna-Nagaraja ist Nanda-Nagaraja und Upananda-Ngaraja übergeordnet, den verkörpert die Kräfte des Gottes großen Wassergottes Varuna (jap.: Sui-ten). Varuna geht aus dem arischen (iranischen) Gott Ahura Mazda hervor. Varuna war im alten Indien der vorvedische (indo-arische) Hauptgott.  Er5st in den epischen Werken des Veda wird er durch Indra ersetzt und wird zum höchsten Wettergott. 
Der tibetische Luftdrache ahi entspricht in dieser Form fast dem indischen Meeresungeheuer makara. Der ahi ist auch hier das Reittier des Wettergottes Varuna, nur daß der Gott in Tibet durch die Luft gleitet .Der ahi bringt Fruchtbarkeit, Wohlstand un ein langes Leben.
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Siehe auch ausführliche WEB-Seite Malbedarf.

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