Passiflora - Passionsblume (Blüte der Maracuja-Frucht) Aquarelle in chinesischer Tuschmalerei und Mischtechniken. M;it Gedicht 
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Ch-03-F ca. 20 x 28 cm 
chinesische Tuschmalerei (MT)
Passiflora Passionsblume:
Inhaltsverzeichnis:
...00. Vorwort
...01.Kurzbeschreibung der Passionsblume:
...02. Die Passiflora in der botanische Systematik
...03. Beschreibung der typischen Merkmale
....04. Die Herkunft der Passiflora
...05. Die Haltung der Passiflora als Zimmer- /Gatenpflanze
...06. Die Verwendung der Passiflora in der Naturheilkunde
...07. Die Früchte der Passiflora-Arten
...08. Die Passiflora in der Kunst
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ca. 20 x 28 cm  15,20 Euro.(BRD)  / 17,20  Euro (EU): 
© Copyright: Texte und  Bilder © www.kunst-kreativ.de

Passiflora - Passionsblume:
(Namen der Blume: engl. Passion flower: span.: „Flor de Pasión del nuestro Señor“, „Flor de Pasión“. Namen der kleinen Früchte: Maracuja, Marakuja. Allgemein: Passionsfrucht;  Name der großen Früchte: Granadila (kleiner Granatapfel), Granadille; Mz: Granadilles, Grenadillen, Granadillen.
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o0. Vorwort:

ZU den ganz seltenen Blumen-Darstellungen in der Kunst gehört die Passiflora oder Passionsblume. Das Werk „Lotos der westlichen Barbaren“ des großen chinesischen Meisters Hsi Fan Liän (Xi fan li-en) war für uns der Anlaß, über diese wunderschöne Pflanze mehr erfahren zu wollen.
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Inhaltsverzeichnis:

01.Kurzbeschreibung der Passionsblume:
02. Die Passiflora in der botanische Systematik
03. Beschreibung der typischen Merkmale
04. Die Herkunft der Passiflora
05. Die Haltung der Passiflora als Zimmer- oder Gartenpflanze
06. Die Verwendung der Passiflora in der Naturheilkunde und Medizin
07. Die Früchte der Passiflora-Arten
08. Die Passiflora in der Kunst
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01.Kurzbeschreibung der Passionsblume:

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Die Passionsblumen bilden mit über 400 Arten eine umfangreiche Gattung aus der Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Sie alle den tropischen Regenwäldern und aus den tropischen und subtropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, Asiens, Australiens und Polynesiens. Die Passiflora-Arten sind entsprechend ihrer Herkunft immergrün und kommen als Rankgewächse, seltener als Kräuter oder Halbsträucher vor und alle überraschen mit großen sehr schönen Blüten.
Bereits 1630 wurde die Passiflora nach Europa. Die Spanier nannten sie „Flor de Pasión de nuestro Señor“, „Blume der Leiden unseres Herrn (Jesus Christus) oder kurz „Flor de Pasión“ (Passionsblume), denn man glaubte die Instrumente der Leiden Jesu in der Blüte zu erkennen. In der violett-weißen Krone   sah man die Dornenkrone, in den gelben pentagonalen Staubblättern die Kreuznägel und in den rotbraunen Griffeln oder den Sproßranken die Geißeln Christi. Der Botaniker Linne beschrieb sie als Passiflora incarnata (lat. „die eingeborene“, „Fleisch gewordene“ = wie Christus incarnatus) und zu seiner Ehre hei0t die Gattung auch Passiflora L. (Linné). Sie ist im Süden Nordamerikas weit verbreitet.
Die bekannteste ist die „Blaue Passionsblume“ (Passiflora caerulea), die auch bei uns als dankbare nicht winterharte Balkonpflanze und Zimmerpflanze beliebt ist.
Um 1670 kam die Passiflora caerulea aus Peru nach Europa.
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02. Die Passiflora in der botanische Systematik:

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Nach der botanischen Systematik gehöre die Passionsblume zur Unterklasse
der Rosenähnliche (Rosidae), darin zur Ordnung Malpighiales und darunter zur
Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae) und schließlich zur
Gattung der Passionsblumen (Passiflora).
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03. Beschreibung der typischen Merkmale:

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Das auffallendste Merkmal der Passionsblumen sind die schönen Blüten, die bei manchen Arten sehr groß sein können. Die äußeren Blütenhüllblätter, die oft sehr leuchtende Farben haben, umhüllen ringförmig angeordnete fadenförmige Blütenblätter, die aussehen wie ein Strahlenkranz. In der Mitte der Blüte sind die 5 Staubgefäße und 3 Narben zu einer säulenartigen Gruppe (Androgynophor) zusammengefasst angeordnet, welche die Blütenhüllblätter weit überragen. Dieses typische Merkmal zeigen alle Passiflora-Arten in mehr oder weniger stark ausgeprägten Form.
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04. Die Herkunft der Passiflora:

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Die meisten Arten der Passionsblume stammen aus Südamerika und Mittel- bis südliches Nordamerika, jedoch kommen einige Arten auch in Australien (z. B. Passiflora aurantia und Passiflora cinnabarina) und eine auf den Galapagos-Inseln vor. Die brasilianischen Urwald-Indianer verwendeten teilweise ihre heilende oder berauschende Wirkung. Der Name Maracuja (maracujá) stammt aus dem Portugiesischen bzw. dem Indianisch-Brasilianischen (Tupi) und bedeutet "Pflanze, die Früchte gibt".
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05. Die Haltung der Passiflora als Zimmer- oder Gartenpflanze:

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Als Zimmer- oder Balkonpflanze ist die „Blaue Passionsblume“ (Passiflora caerulea) am bekanntesten. Aus ihr sind durch Kreuzung mit anderen Sorten viele weitere Arten hervorgegangen. Die Passiflora violacea (für Zimmer- und Wintergarten) ist eine Hybride aus Passiflora caerulea mit Passiflora racemosa. Die aus Brasilien stammende feurig rot blühende Passiflora racemosa kann trotz ihrer tropischen Herkunft Fröste bis -10 Grad C. überstehen. Sie ist auch für die Topfkultur im Zimmer geeignet. Passiflora racemosa. Wie der Name (racemosa = traubig) andeutet sind die Blüten in einem hängenden traubigen Blütenstand angeordnet.
Die Sorte “Kaiserin Eugenie” überrascht mit großen rötlichvioletten und die „Constanze Elliot“ mit herrlich weißen Blüten. Auch die “Amerikanische Passionsblume“ Passiflora incarnata ist eine Kletterpflanze mit dünnen, grünen, verholzenden Sproßachsen, drei- bis fünfteilig gelappten Laubblättern und einzeln stehenden Blüten mit auffallender, violett-weiß gestreifter Nebenkrone. Sie wird bis zu 10 m hoch. Im Garten oder auf dem Balkon benötigen die meisten für Freiland-Kultur geeigneten Passiflora-Sorten einen ausreichenden Winterschutz. Die aus Nordamerika stammenden Sorten Passiflora incarnata und die Rhizome bildende Passiflora lutea, Passiflora tucumanensis und Passiflora caerulea weisen eine Frostresistenz auf und können unter günstigen Bedingungen auch in Mitteleuropa draußen gepflanzt werden. Sie eignen sich in einer guten klimatischen Lage zur Begrünung einer südlichen Hauswand. Passiflora caerulea, Passiflora incarnata und Passiflora lutea sind hierbei die wiederstandsfähigsten Pflanzen und können unter günstigen Bedingungen -15 Grad Celsius aushalten.
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Die Ranken halten den Frösten nicht stand. Aus dem Wurzelballen treibt jedoch in den Sommermonaten rasch eine neue Kletterpflanze, die schnell üppiges Grün und eine reichhaltige Blüte hervorbringt.
Mit etwas Glück bringen die Blaue Passionsblume“ (Passiflora caerulea), die Passiflora incarnata und einige andere kleine und sehr köstlich schmeckende Maracuja-Früchte hervor.
Um die großen Granadila-Früchte der Passiflora quadrangularis ernten zu können braucht man hingegen ein Gewächshaus mit einer Dauerbeheizung mit einer Temperatur, die nicht unter 18 Grad sinken sollte.
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06. Die Verwendung der Passiflora in der Naturheilkunde und Medizin:

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Die von Linné beschriebene Passiflora incarnata L. ist seit langem als Heilpflanze bekannt. Sie ist eine Kletterpflanze mit dünnen, grünen, verholzenden Sproßachsen, drei- bis fünfteilig gelappten Laubblättern und einzeln stehenden Blüten mit auffallender, violett-weiß gestreifter Nebenkrone. Diese Pflanze ist nahe mit  der fruchtreichen Passiflora edulis verwandt. Der ausdauernde Kletterstrauch hat dünne hohle, rundliche Triebe mit dreiteilig gelappten Blättern. Aus den Blattachseln entspringen Nebenblätter mit Ranken, die an den Enden korkenzieherartig aufgerollt sind. Die Blüten sind strahlig und weist weiße bis blaßviolette Kronblätter auf. Die gelbliche beerenartige Frucht ist eßbar. Die rundlichen Stengelstücke mit Blattfragmenten werden geschnitten, getrocknet. und dann zerkleinert. Das Krautgut enthält auch die aufgerollten Fragmente der Ranken. Die Droge riecht etwas aromatisch.
In tierexperimentellen Untersuchungen wurde mehrfach eine mobilitätshemmende (Muskelbewegung des Darms hemmende) Wirkung beschrieben.
Das  Passionsblumenkraut lindert nervöse Unruhezustände.
Das Kraut enthält Alkaloide, Saponine, Flavanoide (Vitexin), Maltol, Cumarin-Derivate und geringe Mengen von ätherischem Öl. Der Gehalt an Harmala-Alkaloiden schwankt  (er darf 0,01 % nicht überschreiten).
Die Blätter der Passionsblume werden in der Phytotherapie gegen nervöse Unruhe, Anspannung, Reizbarkeit oder Angstzustände und damit zusammenhängende Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Verspannungen oder Herzbeschwerden
oder Magen- Darmbeschwerden eingesetzt, ferner auch bei depressiver (Serotonin) Verstimmung, Hysterie oder Asthma. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Über die Verträglichkeit während der Schwangerschaft gibt es keine umfangreichen Erfahrungen. Wir können mit Gewißheit annehmen, daß alten Naturheiler, Medizinmänner, Priester und Schamanen der Ursprungsländer dieser schönen Pflanzen eine weitrechende Erfahrung in der Anwendung dieser Pflanzen hatten. So nach und nach beginnen nun westliche Pharma-Konzerne damit, das noch erfahrbare Wissen zu erforschen und wissenschaftlich auszuwerten.
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07. Die Früchte der Passiflora-Arten:

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Der französische Botaniker Desfontains schrieb im späten 17. Jahrhundert daß man die „Granadilla“ auch Passiflora nennt.  Der Name Granadile ist den großen Passionsfrüchten bis heute erhalten geblieben. Die Früchte sind botanisch gesehen Beeren. Früchte der Gattung, die von Menschen gegessen werden, nennt man je nach Art Maracuja oder Grenadillen (auch Granadillen). Sie sind eiförmig, haben eine feste Haut und enthalten innen einen oft bitter bis süßlich schmeckenden Saft mit vielen essbaren Kernen (ähnlich wie Granatäpfel, daher auch der Name „kleine Granatäpfel“). Sie enthalten viel Vitamin C, verschiedene andere Vitamine und Bitterstoffe. Die Früchte von Passiflora incarnata und der „Blauen Passionsblume“ Passiflora caerulea sind ca. 5 cm lang und gelb. Die Früchte der meisten anderen Passionsblumenarten der Gattung Passiflora sind ähnlich, unterscheiden sich jedoch teils sehr in Größe, Farbe und Geschmack. Bei ihnen werden hauptsächlich die Arten Passiflora edulis f. edulis, Passiflora edulis f. flavicarpa, Passiflora ligularis, Passiflora alba sowie Passiflora quadrangularis kommerziell angebaut.
Früchte der Gattung Decaloba sind um einiges kleiner und nicht zum Verzehr geeignet, einige sind sogar giftig. Aber auch Arten der Gattung Tacsonia (Passiflora tarminiana und Passiflora tripartita v. mollissima) werden wegen ihrer Früchte kultiviert. Diese sind länglich und können selten in spezialisierten Fruchthandlungen erhalten werden.
Der Hobbygärtner kann mit etwas Glück auf seiner Fensterbank im Orchideen-Fenster im Wintergarten oder an den Rankhilfen einer nach Süden ausgerichteten Hauswand auch hin und wieder mit süßen Grenadillen rechnen.
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08. Die Passiflora in der Kunst:

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Im Gegensatz zu den weit verbreiteten und seit langem hoch geschätzten Rosen, Orchideen oder Lilien wurden und werden Passionsblumen in der Kunst sehr selten gezeigt. Auch in den Darstellungen der alten Botaniker macht sich die Passionsblume sehr rar. Das liegt im Wesentlichen daran, daß die Pflanzen in den Urwäldern verbargen. Es waren westliche Reisende, die im 18. Jahrhundert blühende Passiflora-Stöcke als Gastgeschenk nach China brachten. Daher lautet der Titel des einzigen Werkes, das wir kennen: „Lotos der westlichen Barbaren“. Es wurde von  Hsi Fan Liän (Xi fan li-en) in der farbigen chinesischen Tuschmalerei geschaffen.
Dieses Werk war auch zu dem Bild „Passiflora“.
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Weitere Informationen zur Thematik:

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