Ch´i Pai-shih (Qi Baishi,Tchi Baisih),"Der Alte mit dem Kinderherz",(1861 - 1957), chin. Tuschemalerei

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*Qi Baishi, **Ch´i Pai-shih, **Tchi Baisih (1861 - 1957)
"Der Alte mit dem Kinderherz",der Meister der Tuschemalerei


Päainie-01

Sperlinge-02

Eichhörnchen-03

Lichiefrüchze-04

*Qi Baishi, das ist die moderne Pin-Yin Umschrift. Diese wurde 1957 vom kommunistischen Zentralrat Chinas als international gültige Schreibweise verfügt. Sie wird daher von den meisten Exilchinesen und ebenso von vielen Wissenschaftlern lange Zeit abgelehnt.  **Die zweite Schreibweise ist die Wadde-Gille-Umschrift, die heute noch immer weit verbreitet ist und in der älteren Literatur zu finden ist. ***Die dritte Schreibweise ist eine  "Lautschrift", die versucht dem Klang der Aussprache möglichst nahe zu kommen.
Nachname : Qi (Ch'i); Vorname Huang; Künstlername : Pai-shih (auch : Po-shih) oder : shih-tseng.. So wie es bei vielen chinesischen Künstlern der Fall war, unterschrieb  auch er oft mit verschiedenen Künstlernamen.
Im Jahre 1968 sah ich erstmals einige seiner Bilder in einem Kunstlexikon und ich war von einer Maltechnik begeistert.
1980 konnte ich Drucke seiner Bilder erhalten, die ich dann in Berlin in sozialen Einricchtungen und meist zu Gunsten eines guten Zweckes zeigte:
-1981 Ch`i Pai-shih, Meister der cinesischen Tuschmalerei. ev. Johannesstift Berlin-Spandau
- 1993 Ch`i Pai-shih, "Der Alte mit dem Kinderherz"
   und "Die Sonne geht auf" - Kindermalerei von Vanessa (5Jahre), Johannesstift Berlin-Spandau
- 1994 Ch`i Pai-shih, "Der Alte mit dem Kinderherz" -
   Seine schönsten Bilder malte er mit über 80 Jahren, Altenheim Werner Bockelmann  Berlin
- 1995 Ch`i Pai-shih, "Der Alte mit dem Kinderherz"
   und "Die Sonne geht auf" - Kindermalerei von Vanessa (5Jahre), Altenheim Werner-
   Bockelmann-Haus Berlin Wimersdorf
   und weitere.
 
"Der Alte" mit dem Kinderherz."
"Pinselnamen" und Lebensstationen
Qi Baishi als Mahner für Frieden und Umweltschutz:
Harmonie und Frieden in den Bildern von Qi Baishi
Literaturverzeichnis
Qi Baishi im chinesischen u.europäischen Buchantiquariat 2014
Buchschätze aus der Sammliung des Autors:
1.Buch: Qui Baishi - Meister der Tuschmaleri
Qi Baishi:Der Meister der modernen Tuschmalerei
© Copyright: Texte und  Bilder ©


Pfirsichbüten-05

Päainie,wein-06

Winde -07

Iris -08

Lebensstationen :
- geboren : am 07. Jan. 1861 in Hsiang-tou-t'áng, Bezirk Hsiang-táng;Provinz Hunan.
- ab 1875 Lehre als Tischler und berufliche Tätigkeit als Holzschnitzer
- ab ca. 1902 Wanderschaft : Sian, Peking, Nanshang, Shanghei, Kanton, zum Jangtse-Fluß, ins Huashan-Gebirge, Tai-shan-Gebirge u.a.
- ab ca.1929 ( im Alter von ca. 60 Jahren ) Einrichtung einer eigenen, kleinen Künstlerwerkstatt für Aquarell- und Tuschmalerie, Schneiden von Steinstempeln.
- gestorben : am 16. Sept. 1957, in Peking, im Alter von 96 Jahren
.
"Pinselnamen" und "Stempelnamen" von Qi Baishi:
Er unterzeichnete seine Werke zumeist mit  "der Alte vom Berge", "der Alte vom Berge des Über sich  Hinausgenens, "; "der Alte aus Chi-Ping", "der Alte aus Chieh-shan", "der Alte vom Hause Hsiang-Tang", "der Alte vom Aprikosenwall" oder scherzhaft: "Der reiche Alte der 300 Stempel esitzt".

Kolibri-09

Der Sänger-10

Papagei-11

Lotos-13

Qi Baishi macht Duft, Klang und Stile sichtbar!
Der Einfluß der Natursicht im Taoismus:
Das Bild mit den Lchie-Früchten beschriftete er mit den Worten: Ihr Duft durchströmt den morgendlichen Hain“. Im einem Bild über den Herbst schrieb er: „Die Farbe des Herbstes hat einen ganz besonderen Duft“: Immer wieder läßt er in seinen Texten die Vögel singen, die Blumen duften und den Bambus flirren und so zieht in seine Bilder jenes ein, was die daoistischen (taoistischen) Lyriker und Dichter als den „Klang der Stillen“ beschrieben.
Das Streben nach Harmonie und Frieden war für ihn stets das höchste Ziel.
Dieses kommt in seinen Bildern, Texten und Gedichten imer wieder sehr deutlich zum Ausdruck.
Harmonie und Frieden in den Bildern von Qi Baishi:
Als schönstes Beispiel seien wir die beiden kleine Sperlinge genannt, die sich um einen kleinen Wurm zanken. "Bald werden sie sich wieder vertragen - zwei Gefährten, die bald einander brauchen werden", so beschrieb er dies Werk.
Die besondere Hingabe zu  zerbrechlich wirkenden Tieren
Seine ganz besondere Liebe galt allen kleinen, eher zerbrechlich wirkenden Tieren; den Insekten, Schmetterlingen, Kaulquappen, Fröschen, Garnelen, Krabben und anderen kleinen Geschöpfen. Auch die Dinge des bäuerlichen Alltags und Feldfrüchte stellte er gerne dar. Er beschränkte sich dabei auf das Wesentliche - auf die eigentliche Bildaussage - auf den "Kern der Dinge" in einfachen, klaren Formen.
Bei der Darstellung seiner so sehr geliebten "zerbrechlichen Wesen" zeigt sich dieses jedoch auch in der Liebe zum Detail. Hier erscheint ihm z.B. die feine Aderstruktur der Insektenflügel als wichtig und wesentlich.
Qi Baishi als Mahner für Frieden und Umweltschutz:
Bis ins hohe Alter soll er täglich vom frühen Morgengrauen an bis tief in die Nacht hinein gemalt haben. In seinem Hof züchtete er Gräser und Blumen und er hielt sich eine Unzahl ungewöhnlicher Tiere: Libellen, Bienen und andere Insekten, Garnelen, Krabben, Krebse, Frösche, Fische, Vögel, verschiedene Hühnerarten, Hunde und Katzen. Diese Tiere malte er daher auch mit Vorliebe, Durch das enge Miteinander mit den Tieren war ihm deren Lebensweise und "Wesensart" bestens bekannt. Aus allen seinen Bildern geht diese Naturliebe und das Gefühl für Harmonie unzweifelhaft hervor.
Chi Pai-shih ( Pai-shih - "der weiße Fels") wird als der hervorragendste und genialste chinesische Maler der Neuzeit erachtet.
In den westlichen Ländern gilt er gar als der bekannteste chinesische Maler überhaupt. Die Berühmtheit im "Abendland" verdankte er jedoch nicht nur seiner Malerei, sondern auch der Tatsache, daß er eine Resolution gegen Atomwaffen unterschrieben hatte. Er tat dies mit etwa folgendenWorten:
.
"Wenn ich ein Insekt, eine Blume, einen Grashalm sehe, wünsche ich, daß
dieses alles am Leben bleibt. Wie können wir es erlauben, ein so prächtiges
Leben durch Atomwaffen vernichten zu lassen !"
.
Wie alle Blumen und Tiere hat auch die Päonie (Pfingstrose) und auch jede Farbe eine ganz bestimmte Bedeutung. Die rote Päonie ist das Symbol des Sommers, der Liebe und Harmonie.
Bücher von und über Qi Baishi
Leider sind viele Veröffentlichungen seiner Werke nur noch antiquarisch zu erhalten oder auch in dieser Form nur noch sehr selten zu finde. Das liegt an seiner großen Belibtheit in der VR China, Taiwan, ganz Eurassien, in Australien und den USA.
Seine Bilder brechen seit dem Jahr 2011auf Auktionen alle Rekorde. Daher möchten weltweit vilele an Kunst intereserrte Memschen seine Weke sehen und in Büchern beweundern.
Daher steigen auch die Preise für nicht mehr lieferbare Bücher.
Ein kleines Literaturverzeichnis:
"Chinesische Aquarele der Shanghaier Malschule";  Dausien-Verlag 1978
"Ch'i Pai-Chi; the versatile Genius", C.C. Wang, Peking 1975
"L’univers de CHI PAI SHIH bois aquarelles atelier de Pékin", 1959
"Leuchtende Schätze" Arno Holz-Verlag Berlin, 1957
"Bambushalm und Pfirsichblüte", Buchheim-Verlag, Feldäng 1959
"Ch'i Pai-shih - Pinselzeichnungen"; Insel-Verlag, Berlin 1959



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