Guache: Anleitungen zu Malen. Künstler-Farben, Pinsel, Papiersorten, Anleitungen

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Guache-Malerei : Alles über das Malen mit Guache.
Wissenswertes über Farben, Pinsel usw.
 Die verschiedenen Mal-Techniken
 Was braucht man für den Anfang ?
© Copyright: Texte und  Bilder ©
Bezugsquellen

 
Was braucht man für den Anfang ?
Tuben-Guache-Farbe 12  bis 18 verschiedene Farben
Aquarellpapier, ca. DIN A4, verschiedene Sorten und Strukturen
Zeichenkarton, DIN A4, 190 g/qm, holzfrei, weiß 
Aquarellpinsel,  rund, je 2 Stk. Größe 2,4,6,10, Ponyhaar
Borstenpinsel, flach,  je 2 Stk. Größe 8 und 12, Naturhaar

Für das Experimentieren:
Kunstdruckpapier, DIN A4, verschiedene. Farben
2-Seiten-Papier, DIN A4
Aquarellpinsel, rund, Größen: 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12  z.B. aus hochwertigem Ponyhaar möglichst mit mit nahtloser Metallzwinge.

Geschenkkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. 


Was ist Guache ?
Eine deckende "Wasserfarbe", die zusätzlich Titanweiß und etwas Gummi arabicum oder andere Bindemittel enthält. Die Guache liefert weniger kräftige, aber sehr sanfte und unaufdringliche, "samtig" glänzende Farben. (z.B. zur Darstellung von zarten Rosenblüten oder anderen Blumen oder für zarte Porträts).
Der Name :
Guache (auch: Guach; franz. Gouache) heißt "Deckfarbe".

Empfohlene Papiere:
Zeichen-Karton, Ton-Karton, Aquarell-Papier, Struktur-Papiere.


Das "Besondere" an der Guache-Malerei:
Die Guachetechnik zeichnet sich dadurch aus, daß feine, dünne, fast durchscheinend wirkende Farbschichten übereinander gelegt werden. Dieses geschieht durch das Auftragen von wäßrigen Lasuren oder pastösen Farben, die nach dem Trocknen über die vorherigen Farbschicht deckungsgleich oder überlappend aufgetragen werden. Die Lasuren bilden einen zarten, cremig-farbigen, mehr oder weniger durchscheinenden Charakter, während mit dem pastösen Auftrag schöne, sanfte Deckschichten entstehen. Guache eignet sich sehr für schöne, "sanfte" Porträts und für Blumendarstellungen, besonders jedoch z.B. für Blütenblätter der Rose.

Anforderungen an das Material und den Künstler:
Die Guache-Malerei kann man im Gegensatz zum Malen mit  Ölfarben mit einem recht geringen Aufwand an Material und Kosten beginnen und auch weiterführen. An den Künstler stellt die Guachemalerei längst nicht so hohe Anforderungen wie z.B. die Aquarellmalerei oder Ölmalerei. Gerade aus diesem Grunde ist es zu empfehlen, da auch Kinder damit problemlos umgehen können.

"Trocken auf Trocken" 
Wenn man mit "trockenem" Pinsel auf trockenem Papier malt, werden die Konturen wie bei einer Zeichnung sehr scharf und genau abgegrenzt. 
"Trocken auf Naß" : 

Wird mit "trockenem" Pinsel auf nasses Papier gemalt, ist der "Verwischeffekt"" nicht ganz so stark. 
"Naß auf  Trocken" :

Diese zuvor beschriebene "Lasur-Technik" nennt man "Naß auf Trocken", weil die "nasse" Farblösung auf das getrocknete Papier aufgetragen wird.

"Naß in Naß" :
Für die Darstellung des Hintergrundes und für eine 
"verwaschene"  Darstellungsart kann man die
"Naß in Naß"-Technik anwenden. Dabei wird die wäßrige 
Farblösung auf das nasse oder sehr feuchte Papier aufgetragen. 
Dadurch entstehen "verschwommene" Farbstrukturen. 
Kombination den genannten Techniken:

Man kann auf einem Bild alle diese Techniken beliebig kombinieren und erhält so eine sehr vielfältige Bandbreite von Effekten und unterschiedlichen Darstellungsarten.  Auch eine Kombination mit der Aquarell-Malerei ist problemlos möglich, gerade wenn es hier um die feinere Ausarbeitung geht.

Kombination mit anderen Techniken:
Die Guache-Malerei läßt sich hervorragend mit anderen Techniken (Bleistift, Kohle, Kreide, Collage u.s.w.) verbinden.

Kombination mit der chinesischen Technik
oder dem japanischen sumi-e :
Besonders interessant wird die Guache-Malerei, wenn man diese mit der Technik der chinesischen Tusche-Malerei oder der japanischen (Mehrfarben-) sumi-e -Technik verbinden kann. Dadurch bietet sich dem Künstler ein sehr sehr breites und interessantes Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten.

Guache in Großformat :
Bei der Guachemalerei ist es problemlos möglich, auch in größeren Formaten zu arbeiten.

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