Linol : Alles über Linolschnitt und Linoldruck. : Anleitungen zu Malen. Künstler-Farben, Pinsel, Papiersorten, Anleitungen

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Linol : Alles über Linolschnitt und Linoldruck.
 Wissenswertes über Linol, Farben usw.
Die Geschichte der Linol-Technik
Für Anfänger sehr geeignet !
© Copyright: Texte und  Bilder ©
Was braucht man für den Anfang ?
Linolfarbe; schwarz, mit Wasser verdünnbar, 200/500ml; z.B. MARABU/TUGA
Linolplatten DIN A5/DIN A4, high-quality, fabrikfrisch
Linol-Werzeuggarnitur, stabiles Kunststoffkästchen mit 5 teiligem Besteck aus Spezialstahl, handgeschliffen, poliert, glanzvernickelt : Hohleisen 3 u. 5mm, Geißfuß, Riller, Konturenmesser, handlicher Holzgriff. 
Linolwalze 60 mm Breite; 2mm Durchmesser.
Linolwalze 120 mm Breite; 3mm Durchmesser.
Zeichenkarton,  DIN A4, 190 g/qm, holzfrei, weiß

Für das Experimentieren:
Kunstdruckpapier, DIN A4, verschiedene. Farben
2-Seiten-Papier, DIN A4
Linolfarbe; versch. Farben 20ml/250ml, mit Wasser verdünnbar; z.B. PELIKAN
Geschenkkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren, Malen oder Drucken. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. 

Was ist bei der Druckfarbe zu beachten ?
Die Druckfarbe sollte wasserlöslich sein, damit man alle Gerätschaften auch wieder sauber reinigen kann, ohne daß man Lösungsmittel verwenden muß. Sie sollte pastös sein und gut am Druckstock haften, aber ggf. auch verdünnt werden können. Darüber hinaus muß sie natürlich gut auf dem bedruckten Material haften und recht schnell trocknen und dann muß sie wischfest sein. Die Farbe sollte man auch für andere Maltechniken verwenden können.
Ich empfehle:
Eine 500 ml.Flasche ist bezogen auf die Menge wesentlich preiswerter !

Mehrfarben-Druck ?
Natürlich läßt sich auch einfarbig oder mehrfarbig Drucken. Wenn man auch hier auf Farben achtet, die man vielseitig einsetzen kann, ist eine 500 ml-Flasche immer wesentlich preiswerter. Als Farben empfehle ich die 3 Grundfarben; daraus lassen sich alle anderen Farben leicht mischen. (Siehe die Farbmisch-Seite) 

Worauf kann man drucken ?
Die Farbe sollte man so wählen daß sie neben Papier und Karton auch auf Holz, Kork, Stoff oder Filz haftet und daß auch mit anderen Druckstöcken gedruckt werden kann, wie zB. Holz, Gummi, Kork, Styropor, PVC, Kartoffeln und mit fertigen Walzen. 
Was muß man beim Kauf von Linol beachten ?

Für den Linolschnitt sollte das Linol jedoch nicht zu alt sein, da es sonst sehr hart ist. Nur fabrikfrisches Linol läßt sich gut bearbeiten. Die bearbeiteten Platten dagegen sind beliebig lagerbar. Früher war Linol sehr preiswert. Durch den enormen Anstieg der Preise für Naturkork ist "echtes" Linoleum (nur dieses ist brauchbar) recht teuer geworden.
geeignete Papiere:

Für den Anfänger müssen es nicht gerade die teuersten Papiere sein ! Einfache, aber gute, aber preiswerte Qualitäten haben hier sogar wesentlich mehr Vorteile ! 
Spezielle "Kreide-Papiere" oder "Pastell-Papiere" kann man sich später immer noch besorgen, aber ich denke, daß die genannten Sorten auch noch für den späteren "Pastell-Profi" das geeignete Material sein werden, zumal diese Papiere auch für viele andere Mal- und Zeichentechniken hervorragend geeignet sind ! 

Zeichenkarton: Sehr geeignet, nicht nur für erste Studien, sondern als preiswertes gutes Material für vielfältige Arbeiten. Der Vorteil dieses nur leicht rauhen, fast glatten Kartons liegt in der Möglichkeit, den Farbauftrag noch durch Verwischen etwas "entkräften" zu können, um schöne zarte Schattierungen zu erreichen. Bei rauheren Papieren ist das unmöglich ! 
Empfohlene Qualität : 190 g/qm, weiß, säurefrei.

Aquarellpapiere mit verschiedenen Strukturen : Hier läßt sich die besondere optische Wirkung von Rötel oder "Trois-Crayons" besonders gut ausprobieren.
Empfohlene Qualitäten : verschiedene Sorten (Flächengewichte und Strukturen)

"2-Seiten-Papier": Ein Papier, das eine rauhere und eine glattere Seite besitzt und somit eine ganz besondere Eignung für die Röteltechnik hat.
Empfohlene Qualität : 130 g/qm


Die Geschichte des Linoldruckes:
Der Linoldruck ist eine sehr neuzeitliche Erfindung, da das Material "Linoleum" erst vor vor 1900 erfunden wurde. Auf einem starken Gewebe aus Jute wurde eine Masse aus Korkmehl, oxydiertem Leinöl (Linoxyn), Kolophonium und anderen NAturharzen aufgebracht und dann gepreßt wurde. Linol hat gegenüber Holz den Vorteil, daß es absolut glatt ist, sich leicht bearbeiten läßt, sich nicht verzieht und daß man unendlich viele Abdrücke herstellen kan. (Je nach Feinheit der Linien ist eine Druckplatte aus Holz nach 20-50 Drucken unbrauchbar)

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