Alles über Papier,  Papiersorten, Strukturen, Verarbeitung, Verwendung, Geschichte

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Papier, Karton, Textilien für die Malerei.
Aquarell-Malerei, chinesische Malerei 
japanische sumi-e Mehrfarben-Technik
Crayon-Technik, Kohle, Kreide, Rötel
andere Maltechniken /Bastelarbeiten.
Papierqualitäten  beim Scannen / m WEB-Bild !
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Papiersorten:
Allgemeines:
Ein hervorragender Malgrund :
Papier ist ein hervorragender Malgrund für fast alle Farben, da es keinerlei Vorbehandlung bedarf. Lediglich bei der Verwendung von Ölfarben muß es vorher mit einer Leimgrundierung versehen werden, oder man nimmt fertig grundierte Ol-Malpapiere/-kartons.
Die Geschichte des Papiers:
Das erste Papier wurde vor über 4.000 Jahren in Ägypten hergestellt. Man verwendete das Mark der schilfartigen Papyrus-Pflanze (Cyprius papyrus). Daher stammt auch der Name "Papier". 
China: Reispapier und Bambuspapier:
Vor über 2.000 Jahren stellte man in China aus Bambusmark ein sehr dauerhaftes Papier her. Das Papier aus Fasern der Reispflanze folgte bald darauf. Auch dieses war sehr haltbar. Vermutlich verwendete man es damals schon zur Anfertigung von Steinabreibungen; die allererste Form der Drucktechnik
Europa : Pergament:
Bevor man in Europa das Papier einführte, benutzte man Pergament. Das waren sehr dünne, nicht gegerbte Häute von Lämmern, Ziegen oder Rindern, die man ganz dünn und glatt abschabte. Es mag uns heute erschaudern, aber die beste Qualität stammte von ungeborenen Lämmern. Daher war Pergament ein sehr teures und edles, aber sehr hochwertiges und langlebiges  Material.
Hanf-Papier in Europa:
In Europa kennen wir das Papier erst seit dem 14. oder 15. Jahrhundert, als es aus Asien eingeführt wurde. Von den europäischen Papiersorten kommt lediglich das Hanfpapier an die Dauerhaftigkeit der asiatischen Bambus- oder Reispapiere heran.
 Aus Asien hatte man dann das Papier eingeführt. In Ermangelung von Bambus oder Reis stellte man bei uns zunächst das Papier aus Hanffasern her, das ebenfalls sehr hochwertig und haltbar war. Mit der industriellen Produktion von Papier probierte man dann neue "Papiermischungen" aus.
Säurehaltiges industriell gefertigtes Papier :
Leider enthielten diese organische Säuren, die mit der Zeit das Papier zersetzen, 
"säurefreies" Papier:
Seit einigen Jahren ist wieder verstärkt "säurefreies" Papier im Handel. 
Achten Sie daher beim Kauf auf dieses Merkmal !

Aquarell-Papier:
Qualitäten:
Die Qualität und der Preis wird bestimmt durch Handfertigung bzw. industrielle Fertigung, durch den Anteil an Baumwolle-Hadern bzw. anderen hochwertigen Naturfasern, durch das Flächengewicht in Gramm pro qm, und durch die Abpackung (Einzelbögen, Blöcke, Rollenware).
handgeschöpfte Papiere:
Die besten (und teuersten) Qualitäten gibt es als handgeschöpfte Einzelbögen. Hier ist z.B. das Whatman-Bütten zu nennen. Auch die Papiere aus der Linters-Faser (Torchon-Papier) ist eine hervorragende Qualität.
Gute Aquarellpapiere haben einen hohen Hadern-Anteil an hochwertigen Naturfasern wie Hanf, Leinen-, Baumwoll-,  Zellstoff. 
Das Flächengewicht:
Für die "trockeneren" Formen der Aquarell-Malerei oder für schnelle Studien ist ein Flächengewicht  von 180 bis 200 g/qm ausreichend. 
Besonders für die "nassen" Aquarell-Techniken ist ein hohes Flächengewicht (d.h.) meist auch größere Dicke oder "mehr Papiervolumen" sehr von Vorteil, da die dünneren Papiere sich leicht wellen. Hier sind Flächengewichte von 200 bis 250 g/qm empfehlenswert. Es gibt auch Sorten mit 280g, 300g oder mehr. Je schwerer (dicker) das Papier ist, um so teurer ist es. 
Oberflächen.Struktur:
Es gibt sowohl bei diesen teuren Sorten, wie auch bei den preiswerten Arten sehr viele unterschiedliche Oberflächen.Strukturen. Diese reichen von fast glatt über alle Rauheiten bis feinen oder groben zu regelmäßigen, unregelmäßigen sehr unterschiedlichen Strukturen. Diese Strukturen geben dem Aquarell einen ganz besonderen Reiz. Für feine, genaue Zeichnungen sollte das Papier eher glatt sein, während bei anderen Sorten der naturrauhe oder exakt strukturierte Untergrund die Wirkung des Werkes ausmacht.
"erhöhten Papiervolumen".
 Heute gibt es auch Papiere mit einem "erhöhten Papiervolumen". Ein 179 g-Papier mit 170% "Papiervolumen" entspricht dann einem Aquarell-Karton von 270 g/qm.
geleimten Papier-Blöcke:
Für den Anfänger und für das Malen in der Natur sind diese geleimten Blöcke zu empfehlen. Man sollte sich jedoch 3 oder 4 verschiedene Sorten (Oberflächenstrukturen) anschaffen und in verschiedenen Techniken austesten.
Bei einigen Blöcken ist der Anteil an Hadern ist auf den Papierblöcken vermerkt, das ist jedoch nicht immer das entscheidende Qualitäts-Merkmal. Arbeitet man mit weniger Wasser (z.B. Aquarell-Stift, verwischen mit etwas Wasser) kann man dünnere (leichtere) Sorten nehmen. Entscheidend ist aber auch immer die Eignung des Papiers für den gedachten Einsatzzweck.
"Zweischicht-Papier"
Für Studien reicht preiswerte Papier völlig aus ! Das ist eine Unterlage, die auch zu 100% aus Altpapier bestehen kann mit einer Deckschicht aus Aquarell-Papier.
Papierformate:
Für den Anfang sollten die Formate nicht zu groß sein. 17 x 24 und 24 x 32 sind ausreichende Formate. Die Formate von Aquarell-Blöcken gehen aus den alten Maßen hervor, die von den Künstlern gewünscht wurden. Das sind aber keine modere DIN-Maße !
Esparato-Aquarell-Papier: Ein modernes, sehr hochwertiges Papier aus dem Wüstengras "Esparato". Es hat ein Papiervolumen von 175%, hat hervorragende Eigenschaften und ist für Aquarell, Kupferstiche, Linoldruck, Lithographie, Skizzen, Zeichnungen. Es ist damit ein "Universal-Papier" für viele Einsatzzwecke. 
Bitte beachten: 


Bambus-Papier:
Aus der Bambus-Sorte Phyllostachys bambusoides läßt sich ein sehr schönes, hochwertiges und sehr widerstandsfähiges Papier herstellen, das sich durch einen sehr hohen natürlichen Silizium-Gehalt auszeichnet. Aud der Sorte Bambusa textilis wird Textilgewebe hergestellt. Sowohl das Papier wie auch das Gewebe ist in Europa kaum zu beschaffen, da es bei uns nicht gefragt ist.

Bütten-Paier: siehe auch: Aquarell-Papier:
Das Wort stammt von der alten Bezeichnung für ein Faß oder eine fläche Wanne aus Holz (Bütte). In Diesen Bütten wurden die Leinenfasern (später auch Baumwolle oder Gemische mit anderen Fasern) zu einer Paiermasse angerührt. Mit flachen Sieben wurde dann die dünne Masse abgeschöpft  ("handgeschöpftes" Papier). Nach dem Abtropfen des Wassers konnte die Papierschicht vorsichtig aus dem Sieb gelöst werden und zum Trocknen gebracht werden. Die Preisunterschiede sind sehr enorm. Man sollte sich schon vor der Anschaffung einmal einen Rat einholen und sich genau überlegen, was man damit machen möchte. Ich rate jedoch jedem Anfänger von der Anschaffung von Büttenpapier ab. Mit einiger Erfahrung kann man die Qualitäten und den Preis viel besser einschätzen !

Crayon-Papier / Crayon-Karton: Crayon (franz.) = "Kreide")
Das sind leicht rauhe, dicke Papiere (Karton), 


Esparato-Papier:
Ein modernes, sehr hochwertiges Papier aus dem Wüstengras "Esparato". Es hat ein Papiervolumen von 175%, hat hervorragende Eigenschaften und ist auch für Aquarell, Kupferstiche, Linoldruck, Lithographie, Skizzen, Zeichnungen. Es ist damit ein "Universal-Papier" für viele Einsatzzwecke. 


Faltkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. Das sollte ein preiswertes Universalpapier sein. Ich empfehle ein säurefreies Papier mit einem Flächengewicht von mindestens 190 Gramm pro Quadratmeter. Diese stabile Qualität erlaubt ein sehr breites Einsatzgebiet.


Geschenkkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. Das sollte ein preiswertes Universalpapier sein. Ich empfehle ein säurefreies Papier mit einem Flächengewicht von mindestens 190 Gramm pro Quadratmeter. Diese stabile Qualität erlaubt ein sehr breites Einsatzgebiet.


Hanf-Papier:
Nachdem man bei uns in Europa aus Asien das Papier (Reispapier, Bambuspapier) eingeführt wurde, versuchte man eigenes Papier herzustellen. Mit der Verwendung von Hanf gelang es ein sehr hochwertiges und haltbares Papier herzustellen. Die moderne Papierindustrie hatte in der Neuzeit mit fadenscheinigen Argumenten geschickt dafür gesorgt, daß bei uns kein Hanf mehr angebaut werden durfte (Rauschmittel-Gesetz).
Damit gewann das minderwertige säurehaltige Papier eine marktbeherrschende Position. Heute kommt Hanfpapier (kahari-Papier) aus den Himalaja-Staaten. Es wird aus Canabis sativa hergestellt. (Aus dieser Pflanze kann kein Rauschmittel gewonnen werden !). Es bleibt zu hoffen, daß auch bei uns bald wieder die hochwertige Hanffaser angebaut werden darf. Hanfpapier ist optisch sehr schön. Es hat die 9-fache Zugfestigkeit von Baumwolle. Das asiatische Papier wird mit Seidelbast-Fasern verfeinert.


IIngres-Bütten: ein nach dem Maler benanntes Bütten-Paier


kahari-Papier:
Ein sehr hochwertiges Hanfpapier.  Heute kommt Hanfpapier (kahari-Papier) aus den Himalaja-Staaten. Es wird aus Canabis sativa hergestellt. (Aus dieser Pflanze kann kein Rauschmittel gewonnen werden !). Es bleibt zu hoffen, daß auch bei uns bald wieder die hochwertige Hanffaser angebaut werden darf. Hanfpapier ist optisch sehr schön. Es hat die 9-fache Zugfestigkeit von Baumwolle. Das asiatische Papier wird mit Seidelbast-Fasern verfeinert.


"kreide-Papier" Crayon-Papier / Crayon-Karton:


Kunstdruck-Papier:
Das ist ein sehr glattes Papier, das für Kunstdrucke (z.B. Kalenderblätter) verwendet wird. Lösungsmittelhaltige Druckfarben haften gut auf der Oberfläche, dringen aber nicht allzu tief ein. Zum Zeichnen oder Skizzieren ist es weniger geeignet, denn es nimmt kaum Bleistift, Buntstift oder Farbe an. Auch Aquarellfarbe haftet nur oberflächlich, wirkt aber auf reinweißem Papier ganz hervorragend. Ein sehr interessantes Papier für die experimentelle Malerei !


Maulbeerbaum-Papier:
Dieses Papier wird aus den Fasern des Maulbeerbaumes hergestellt. Es ist ebenfalls sehr haltbar, saugfähig und weich. Es eignet sich ganz hervorragend für die asiatische Malerei (Tuschemalerei, chinesische / koreanische Tuschemalerei;
japanische sumi-e-Mehrfarben-Technik )


Nepal-Papier:
Aus Nepal kommen ebenfalls sehr schöne handgefertigte Papiersorten, die sich ganz hervorragend für die Tusche- oder Aquarellmalerei eignen.


Papyrus:
Das erste Papier wurde vor über 4.000 Jahren in Ägypten hergestellt. Man verwendete das Mark der schilfartigen Papyrus-Pflanze (Cyprius papyrus). Daher stammt auch der Name "Papier". Heute wird dieses wunderschöne, dekorative Papier wieder nach der alten, sehr aufwendigen Technik hergestellt.


Pergament:
Bevor man in Europa das Papier einführte, benutzte man Pergament. Das waren sehr dünne, nicht gegerbte Häute von Lämmern, Ziegen oder Rindern, die man ganz dünn und glatt abschabte. Es mag uns heute erschaudern, aber die beste Qualität stammte von ungeborenen Lämmern. Daher war Pergament ein sehr teures und edles, aber sehr hochwertiges und langlebiges  Material. Aus Asien hatte man dann das Papier eingeführt. In Ermangelung von Bambus oder Reis stellte man bei uns zunächst das Papier aus Hanffasern her, das ebenfalls sehr hochwertig und haltbar war. Mit der industriellen Produktion von Papier probierte man dann neue "Papiermischungen" aus. Leider enthielten diese organische Säuren, die mit der Zeit das Papier zersetzen, Seit einigen Jahren ist wieder verstärkt "säurefreies" Papier im Handel. Achten Sie daher beim Kauf auf dieses Merkmal.


Postkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. Das sollte ein preiswertes Universalpapier sein. Ich empfehle ein säurefreies Papier mit einem Flächengewicht von mindestens 190 Gramm pro Quadratmeter. Diese stabile Qualität erlaubt ein sehr breites Einsatzgebiet.


Reispapier:
Reispapier ist wesentlich haltbarer und widerstandsfähiger als Leinen, Baumwolle, Seide oder jede andere Papiersorte. Es ist ein sehr schöner, stabiler und saugfähiger Malgrund, der keiner weiteren Vorbehandlung bedarf. Die Farbe durchdringt zumeist die gesamte (sehr dünne) Papierschicht und wirkt daher fast
samtartig und weich. Es gibt sehr schöne, fast durchscheinende Qualitäten die es erlauben, Fensterbilder, Lampenschirme und andere Objekte herzustellen. Handgefertigte Papiere sind zu empfehlen. Reispapier eignet sich neben den asiatischen Maltechniken  wie chinesische Malerei und die japanische ."sumi-e"-Mehrfarben-Technik ganz besonders für die Aquarell-Malerei.
Durch die teilweise sehr dünne Beschaffenheit lassen sich mit Reispapier sehr interessante "Mehrschicht-Bilder" anfertigen. 


Seidelbast-Papier:
Ein sehr schönes und hochwertiges Papier aus dem edlen Seidelbast-Strauch. Dieses Papier kommt aus den Himalaja-Staaten, wo es in einem sehr mühsamen und aufwendigen Verfahren in Handarbeit hergestellt wird. 


Seidenpapier
Ein sehr dünnes, durchscheinendes Papier, das jedoch im Gegensatz zum "echten" Seidenfaser-Papier nichts mit Seide zu tun hat. Zum normalen Malen oder Zeichnen ist es nicht geeignet. Aber für das kreative und experimentelle Malen und Gestalten bietet es sehr schöne und vielfältige Einsatzmöglichkeiten.


Seidenfaser-Papier, Japanpaiere:
Die geglättete Oberfläche dieses Papiers besteht aus unregelmäßig mäanderförmig verlaufenden Seidenfasern, die dem Papier einen schönen Glanz und eine interessante Struktur verleihen, welche eine sehr eigenwillige Verteilung der Farben erlaubt. 
Die Seidenfasern machen das Papier sehr widerstandsfähig und haltbar. In vielen anderen Japanpapieren werden ebenfalls Seidenfasern oder andere hochwertige Naturmaterialien verarbeitet. 
Zu empfehlen sind Qualitäten, die (in kleinen Familienbetrieben) 
handgerfertigt werden.


Tonpapier, Tonkarton:
Eigentlich müßte es "getöntes Papier" oder "getönter Karton" heißen. Das sind durchgängig gefärbte Papiere oder Kartons, die sich für Kreide (Crayon) , Kohle, Rötel oder "Trois Crayons" - Technik  eignen.


Torchon-Papier, ein hochwertiges Aquarell-Papier


"Universal-Papier", Universal-Karton
Das sind Papiersorten oder dünne Spezial-Kartons, die man universell für verschiedene Maltechniken einsetzen kann. Für den Anfänger sind solche Papiere sehr zu empfehlen, da sich so recht preiswert eine große Bandbreite von unterschiedlichen Techniken ausprobieren läßt.


Whatman-Bütten, ein hochwertiges Aquarell-Papier


Zeichen-Karton:
Das sind reinweiße Kartons zum Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Das sollte ein preiswertes Universalpapier sein. Ich empfehle ein säurefreies Papier mit einem Flächengewicht von mindestens 190 Gramm pro Quadratmeter. Diese stabile Qualität erlaubt ein sehr breites Einsatzgebiet.

"Zweischicht-Papier".
Für Studien reicht ein sogenanntes "Zweischicht-Papier". Das ist eine Unterlage, die auch zu 100% aus Altpapier bestehen kann mit einer Deckschicht aus Aquarell-Papier.
Dadurch ist es ein sehr preiswertes Material, das ich gerade Anfängern sehr empfehlen kann !


sonstige Papiersorten:
Grundsätzlich ist es möglich, auf fast jeder Papiersorte in einer aquarellierenden Technik zu malen, wenn man diese Papiere ggf. entsprechend vorbehandelt  Entscheidend ist nur, daß man eine haltbare und widerstandsfähige Qualität wählt. Je nach Art der Technik ("Naß in Naß", "Naß auf Trocken", "Trocken  auf Naß " o.a.) sollte man ausprobieren, ob der gewünschte Effekt eintritt. Es lohnt sich, einiges auszuprobieren, auch wenn es mühsam ist !
Wichtig ist nur eine gut haltbare Qualität zu wählen; auch auf preiswerten Papiersorten kann man gute Erfolge erzielen. Wichtiger ist vielmehr, gute, hochwertige Farben zu verwenden.


Textilien:
Baumwolle, mercerisiert
Aquarellpapier ist normalerweise nur für kleinere Formate geeignet, Aquarellfarbe zieht sehr rasch in das Papier ein und der Trocknungsprozeß der Farbe erlaubt es nicht, größere Flächen zu bearbeiten; zumal sich das Papier beim Trocknen wellt.
Für die Aquarellmalerei ist Textilgewebe völlig ungeeignet, da die sehr flüssige Farbe sofort in das Gewebe eindringt, darin versinkt und sich dort großflächig verteilt. 
Bei der Seidenmalerei kann man auch aquarellartig malen, aber auch dort muß das Zerfließen der Farbe durch das Aufbringen von Sperrschichten (Gutta) verhindert werden.

Auf Leinen- und Baumwollgeweben kann man daher nur mit Ölfarben, Textilfarben oder anderen bindigen Farben malen. Bei der mercerisierten Baumwolle handelt es sich um eine sehr hochwertige, fein und glatt gewebte Qualität, die zur Oberflächenglättung mercerisiert wird ( abstehende Fasern werden "abgeflaut" ). Danach wird das Gewebe mehrfach geglättet und so zu einem dichten Gewebe verfestigt. Das Gewebe wird naß auf den Rahmen gespannt und die Bespannung dann mit  einer speziellen Latexfarbe grundiert versehen. Durch das genannte Veredlungsverfahren, durch die entsprechende Vorbereitung und Verarbeitung, sowie durch Anwendung bestimmter Maltechniken ist es dann möglich, auch auf größeren Flächen in jenen dünnen, durchscheinenden Schichten zu malen, 
welche den besonderen Effekt der Aquarellmalerei bestimmen. So kommt die zarte Transparenz dieser Technik auch auf großen Formaten voll zur Geltung.


Leinen:
Leinen ist der typische Malgrund für die Ölmalerei, aber es läßt sich auch für andere Maltechniken einsetzen. siehe : Textil-Grundierung.


Leinen, kartonverstärkt:
Leinen ist der typische Malgrund für die Ölmalerei, aber es läßt sich auch für andere Maltechniken einsetzen. Bei papier- bzw. kartonverstärktem Leinen kann man auf die Grundierung verzichten und mit Aquarell, Aquarell-Stiften, Kreide, Kohle, Rötel usw. direkt darauf malen. Die Leinenstruktur nimmt die Farbe sehr gut auf und läßt diese ganz hervorragend zur Geltung kommen.
Ansonsten siehe : Textil-Grundierung.


Seide
Die Naturseide ist der traditionelle Malgrund für die chinesische Malerei des Altertums. Es wurden daraus wertvolle Gemälde (Rollbilder) hergestellt. Seide wird jedoch durch Alterung brüchig. Moderne Farben verstärken diesen Nachteil und es kommt schon nach wenigen Jahren zum Zerfall des schönen Materials. Kunstseide ist in dieser Hinsicht weniger anfällig. Reispapier ist in jeder Hinsicht vorzuziehen !

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