Rötel : Alles über das Malen mit Rötel: Anleitungen zu Malen. Künstler-Farben, Pinsel, Papiersorten, Anleitungen,

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©K.S.©
Rötel : Alles über das Malen mit Rötel
Geeignete Papiere:
Das Naturmaterial "Rötelstein"
"Trois-Crayons"-Technik
 Zeichnungen, Beispiele
Für Anfänger sehr geeignet !
© Copyright:Texte und  Bilder ©
Was braucht man für den Anfang ?
Rötelstift, hell, fettfrei, medium, mit Holzfassung. 
Rötelstift, dunkel, fetthaltig, medium, mit Holzfassung. 
Rötelstift, sepia, fettfrei, medium, mit Holzfassung. 
Zeichenkarton,  DIN A4, 190 g/qm, holzfrei, weiß
Fixativ-Spray : Pastell, Kreide, Kohle, 400 ml, umweltfreundlich


Für das Experimentieren und "Trois Crayons":
Weißkreidestift, fettfrei, soft, mit Holzfassung.
Weißkreidestift, fettfrei, medium, mit Holzfassung.
Zeichenkreidestift, schwarz, fettfrei, soft, mit Holzfassung.
Zeichenkreidestift, schwarz fettfrei, medium, mit Holzfassung.
Zeichenkreidestift, schwarz fettfrei, medium, mit Holzfassung.
"2-Seiten-Papier", DIN A4, eine Seite glatt, 1 Seite rauh, 30 g/qm
Aquarellpapier, DIN A4, verschiedene Sorten u. Strukturen
Geschenkkarten-Karton:
Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken, die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann  fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. 

Geeignete Papiere:
Für den Anfänger müssen es nicht gerade die teuersten Papiere sein ! Einfache, aber gute, aber preiswerte Qualitäten haben hier sogar wesentlich mehr Vorteile ! 
Spezielle "Rötel-Papiere" kann man sich später immer noch besorgen, aber ich denke, daß die genannten Sorten auch noch für den späteren "Rötel-Profi" das geeignete Material sein werden, zumal diese Papiere auch für viele andere Mal- und Zeichentechniken hervorragend geeignet sind !

Zeichenkarton: Sehr geeignet, nicht nur für erste Studien, sondern als preiswertes gutes Material für vielfältige Arbeiten. Der Vorteil dieses nur leicht rauhen, fast glatten Kartons liegt in der Möglichkeit, den Farbauftrag noch durch Verwischen etwas "entkräften" zu können, um schöne zarte Schattierungen zu erreichen. Bei rauheren Papieren ist das unmöglich !
Empfohlene Qualität : 190 g/qm, weiß, säurefrei.

Aquarellpapiere mit verschiedenen Strukturen : Hier läßt sich die besondere optische Wirkung von Rötel oder "Trois-Crayons" besonders gut ausprobieren.
Empfohlene Qualitäten : verschiedene Sorten (Flächengewichte und Strukturen)

"2-Seiten-Papier": Ein Papier, das eine rauhere und eine glattere Seite besitzt und somit eine ganz besondere Eignung für die Röteltechnik hat. Gerade für erste Studien sehr geeignet !
Empfohlene Qualitäten : 130 g/qm


Fixativ, Fixierung, Fixierspray
Alle fertigen Zeichnungen, deren Farbauftrag verwischt werden kann ("Bleistift", Graphit, Kohle, Kreide, Rötel usw.) sollten durch Fixieren gesichert werden. Das gilt vor Allem, wenn diese Zeichnungen hin und wieder im Original vorgezeigt werden oder gestapelt gelagert werden (Gefahr des "Abdrückens). Fixativ, das ist ein matter, dünner Auftrag aus "Klarlack", der weder kleben, noch vergilben darf. Er darf das Papier oder die Farbe nicht angreifen oder verändern und er muß alterungsbeständig sein.
Es gibt eine große Vielfalt der unterschiedlichsten Fixative für die speziell für die unterschiedlichen Maltechniken angeboten werden, aber es gibt auch verschiedene Sorten von Kombisprays, die für mehrere Techniken optimal geeignet sind . 
Meine Empfehlung: Ein hochwertiges, umweltfreundliches  Kombi-Fixierspray. 
Die 400 ml-Dose ist bezogen auf den Inhalt wesentlich preisgünstiger und viel ergiebiger !


Rötel = rote Erdfarbe 
festes, rötliches, tonerdehaltiges Pastell
Rötel - Farbpigment :
Das färbende Pigment des Rötels ist chemisch gesehen Eisenoxid und zwar in der Form der roten. feinkristallinen Abart des Hämatits. Die Bergleute nannten dieses Mineral "Blutstein", "Roteisenstein" oder "roter Glaskopf".
Natürlicher Rötelstein: 
Rötelstein ist ein relativ weiches Sedimentgestein, das aus einem sehr feinen, durch "Eisenocker" (Eisenoxid, "Rotel") gefärbten feinen Mineral-Schlamm (Korngröße unter 0,002 mm) aus Ton oder Tonerde gebildet wurde, der sich unter tektonischem Druck verfestigte. Eine besonders kräftige rote Farbe zeichnet sich durch einen hohen Gehalt von Hämatit ("Blutstein", Roteisenstein) aus. Tonerde ist  ein fast reines Aluminiumsilikat, während Ton noch Kaolin (Feldspat), Glimmer, Montmorillonit und andere Silikate enthält, die aufgrund ihrer blätterartigen (spätigen) Kristallstruktur sehr geeignet sind viel Wasser und auch andere Mineralstoffe aufzunehmen, wie z.B. Kalk, Kreide (kohlensaurer Kalk) und andere sehr feinkörnige Mineralstoffe, jedoch in stets unterschiedlichen Zusammensetzungen. 
An diesen Inhaltsstoffen können wir bereits erkennen, daß die Verwandtschaft von Rötel zur "echten Kreide" nur andeutungsweise gegeben ist, zumal die Bezeichnung "Kreide" im Bereich der Künstlerfarben üblicherweise auch die eckige oder runde Stangenform beschreibt, jedoch keinen Bezug auf die Inhaltsstoffe hat.. 
Die sogenannten "Pastellkreiden" enthalten immer auch Ton oder Tonerde, da reine Naturkreide sehr weich ist.  In der Natur reicht die Farbpalette des Rötelsteins von hellem ockergelb über rötlich-gelb, Terrakottarot bis über alle Brauntöne hinweg bis hin zum schwarzbraun. Die gelben bis roten Töne entstanden durch mehr oder weniger starke Beimengungen aus 3-wertigem Eisenoxid (Hämatit, Roteisenstein, Blutstein) und Eisenhydroxiden, während die dunkelbraunen bis braunschwarzen Gesteine meist auch 2-wertiges Eisenoxid und auch Spuren von Manganoxiden enthalten.
Roter Bolus ist eine Anstrichfarbe und Grundfarbe, aus Rötelstein, die viel Eisenoxid enthält.
Potée oder "Polierrot" ist ein feingemahlener Rötel, der auch heute noch in der optischen Industrie zum Schleifen von hochwertigen optischen Linsen und Spiegelgläsern benötigt wird.
Hinweis: Interessante Informationen zum Thema: Geologie, Mineralogie, Mineralien, Kristalle, "Heilsteine" und "Glückssteine" finden Sie unter der Rubrik Mineralien !

Rötel : Die älteste Künstlerfarbe !
Rötel ist gewiß die älteste Farbe der Menschheit. Die wunderschönen Höhlenzeichnungen von Altamira (Spanien) und Lascaux (Frankreich) sind fast überwiegend mit Eisenoxid, Rötel und Kohle gemalt.
Mit den Rotelsteinen kann man direkt auf andere Steine Umrisse aufzeichnen. Für die flächenhafte Darstellung wurden die Mineralien jedoch fein gerieben und mit Wasser zu einer Farbe angerührt, die dann auf die Felswände getupft, gespritzt oder "gesprüht" wurde.
Spätere Künstler (Mittelalter, Renaissance) schnitten sich die Rötelsteine in handliche Vierkantstangen oder in die jeweils benötigte Form.

Bekannte Rötel-Maler:
Rötelzeichnungen waren nicht nur eigenständige Werke, sondern auch ein beliebtes Medium für die Anfertigung von Skizzen und Studien für kleine und große Gemälde, Freskos und Bildhauerarbeiten.
Bekannte Maler waren z.B. Leonardo da Vinci, Giovanni Battista Tiepolo, Jean-Antoinne Watteau, Raffael, Michelangelo, Pablo Picasso, Vincent van Gogh und viele andere.

Moderne Rötel-Farben, Sorten, Qualitäten :
Für die moderne Herstellung von Rötel greift man auf die alte Steinzeit-Technik zurück. Der Rötelstein wird fein gemahlen, zu einem dicken Brei angerührt und in Formen gepreßt. 
Wird für die Herstellung eine helle Tonerde verwendet, so kann man durch die genau bemessene Zugabe von Eisenoxiden und anderen Farbpigmenten und durch eindeutig definierte Brenntemperaturen den späteren Farbton genau vorbestimmen. Bei den handelsüblichen Tönen beschränkt man sich jedoch auf die "typischen" Röteltöne (hell, dunkel, sepiarot). Bezüglich der Qualität gibt es heute keine wesentlichen Unterschiede mehr und das Preisniveau für Qualitätsfabrikate zeigt ebenfalls keine wesentlichen Unterschiede.
Viereckige Rötel-"Kreiden":

Diese viereckigen Stangen haben einen Querschnitt von etwa 5x5 bis 6x6 mm und eine Länge von etwa 60 bis 80 mm. Durch Brennen erreicht man weichere oder härtere Stifte und bestimmte Farbnuancen. Der Begriff "Kreide" steht hier eigentlich als Synonym für die quadratische Stangenform, mit der man einerseits mit den Spitzen feine, dünne Striche ziehen kann, mit den Schmalseiten des Vierkants breite Bänder, während man durch Auflegen des Stiftes auf das Papier auch ganze Flächen schattieren kann (z.B. für den Hintergrund). 
Ich empfehle Sortimentkästen mit 12 "Kreiden" (Trois-Crayons) unterschiedlicher Tönung.
Vergessen Sie aber bitte niemals die fachgerechte Fixierung !


Runde Rötel-"Stifte" mit Holzfassung:
Rötel gibt es in runden Holzstiften mit einem runden Kern aus Rötel. Diese eignen sich besonders für feine Strichzeichnungen, Porträts, Aktzeichnungen und figürliche Darstellungen. Die Holzstifte bieten dem weichen Kern etwas mehr Schutz, denn grade für kräftige Linien braucht man einen etwas festeren Andruck.
Bei den handelsüblichen Tönen beschränkt man sich jedoch auf die "typischen" Röteltöne (hell, dunkel, sepiarot) und die Härte ist hier immer "medium". Die komplette Bandbreite der Röteltechnik läßt sich jedoch erst durch die Kombination mit der flächenhaften Farbgebung der Rötel-"Kreiden" voll ausschöpfen. 
Bezugsquellen

Crayon (französisch "Kreide") und die Kreide-Malerei:
Diese hohe Kunst war im 17. und 18. Jahrhundert sehr beliebt für Portraits. Sie ist aber auch hervorragend für die Aktmalerei geeignet. Aber auch für den Anfänger ist es eine sehr interessante Technik und eine schöne, experimentelle Form der Malerei.
Die französische "Crayon" gilt als besonders feine und hochwertige Künstler-"Kreide".
"TROIS CRAYONS", das ist eine besondere Maltechnik, die mit weißer und schwarzer Crayon und Rötel ausgeführt wird, wobei die reine Farbe auf dem Blatt wirken kann, aber auch eine durch zeichnerische Mischung und Überlagerung von jeweils zwei oder allen drei Farben direkt auf dem Blatt. Je nach dem, ob man dabei mit sehr zarten oder mehr oder weniger kräftigem Andruck zeichnet oder je nach dem wie stark man die Farbgewichtung setzt, entstehen die allerschönsten Wirkungen.
Auf weißem Malgrund :
Auf rein weißem Malgrund kommt der reine, natürliche Farbton von Rötel (als eigenständige Farbe) oder "TROIS CRAYONS" besonders gut  zur Geltung. Hier kann man auch gut ausprobieren, welche Wirkung das "nebeneinander legen", "übereinander zeichnen" bzw. das wechselweise "Überlagern" (z.B. rot-schwarz, schwarz-rot usw.) von jeweils 2, 3 oder mehr Farben hat. (Rötel-hell, Rötel-dunkel, Sepia, schwarz, weiß).
Auf farbigem Malgrund :
Nimmt man statt weißem Karton eine farbigen, so ergibt sich eine ganz andere farbliche Wirkung, die vom Farbkontrast zwischen dem Untergrund und der aufgetragenen Farbe geprägt wird. Selbst für Rötel kann man auch einmal mit rötlichen oder braunen Kartons Versuche machen, denn auch durch dieses "Ton in Ton"-Arbeiten entstehen sehr interessante Werke !
Auf anderen Malgründen als Karton oder Papier.
Auch auf anderen Malgründen läßt sich mit Rötel oder Farbkreide malen.
Unten sehen wir ein Beispiel auf Leinen !

Vergessen Sie aber bitte niemals die fachgerechte Fixierung !



Die Kombination von Rötel. Kreide mit Bister:
Hinweis: Den Farbton "Bister" gibt es heute wieder als "Rötel-Stift" (tonerdehaltige, geprepßte Farbe). Von der Zusammensetzung her ist diese Material nicht identisch mit dem hier beschrieben historischen "echten Bister".
Er soll jedoch zur Vervollständigung hier trotzdem genannt und beschrieben werden, zumal er unten in der Kombination mit Kohle und Kreide in einem Bild von Geuze gezeigt wird.:
"Bister" (franz., maskulin)
In Frankreich hatte man sich im 15. Jahrhundert aus der chinesischen Tuschmalerei die Verwendung von gepreßten Stangen oder Riegeln "abgeschaut". (in China bestehen diese meist aus Kiefernholzruß).
Bister, das sind gepreßte Vierkant- oder Rundstifte, die aus Buchenholzruß bestehen. Es hat eine schöne bräunliche bis schwarzbraune Färbung. Dieser Farbton ist jedoch nicht lichtecht und die Farbe dunkelt im Laufe der Zeit nach.
Ersatzweise nahm man auch gebranntes Umbra (manganoxidhaltige Mineralerde), das diesen Nachteil nicht hat,  jedoch nicht annähernd den schönen, warmen Farbton annimmt wie der "echte" Bister.
Bister als "trockene Kreide".
Reine Zeichnungen mit Bisterstift waren kaum  gebräuchlich, da ihm selbst etwas an satter Tiefe fehlt. Daher wird es mit schwarzer Kreide (Crayon) oder Kohle kombiniert. Bister ist heute nur noch selten in Verwendung.
Bister als "Wasserfarbe".
Zunächst versuchte man die reine Verwendung von Bister, jedoch entsprach einerseits die einfarbige schwarze Tuschzeichnung nicht dem damaligen Geschmack. Zum anderen fehlte es an geeignetem Papier und erst recht an den speziellen Pinseln.
Die Laviertechnik 
Die ideale und herausragende Bedeutung bekam Bister jedoch als Farbe zum "Lavieren" (=hinterlegen; franz. "laver" = "waschen" oder "verwaschen".).
Das beim Lavieren (Verwaschen) übliche Verfahren ist es, mit einem Farbstift (heute z.B. Aquarellstift) die Farbe trocken auf das Papier zu reiben, um sie dann mit Wasser zu "verwaschen". 
Auch das "Verwaschen" einer wässrigen Farblösung auf dem Papier mit mehr oder weniger Wasser nennt man Lavieren. (Mit dem Lavier- oder "Verwaschpinsel").
Federzeichnungen und untergeordnet auch Pinselzeichnungen wurden mit Bister laviert, um diesen Zeichnungen mehr Ausdruck zu verleihen.
Raum, Licht, Schatten, Tiefe, Weite.
Bei Federzeichnungen läßt sich die "Tiefe" nur durch eine entsprechende (perspektivische bzw. verdichtete) Liniendarstellung oder durch Veränderung (z.B. Verjüngung) der Strichstärke verwirklichen.
Mit Hilfe von trocken bzw. mehr oder weniger dünnflüssig aufgetragenen Bister konnte man nun den starren Federzeichnungen Tiefe und Weite vermitteln.
Durch das mehr oder weniger starke "Legen" von Schatten bekamen die sonst sehr "harten" Federzeichnungen mehr Natürlichkeit, was man zusätzlich noch mit Aquarellfarbe hervorhob.
Berühmte "Bister"-Maler:
Johann-Elias Ridinger (Augsburg: 1698-1767), Daumier.
Mit Bister "aufgewertete" Bilder - eine eigenständige Technik !
Die Verwendung von Bister ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie sich aus einer zunächst nicht ganz sachgerechten Anwendung einer fremden Maltechnik eine eigenständige und optisch sehr ansprechende Art der Malerei entwickelte.
Keine Angst vor den ersten Versuchen mit Rötel !
Fachleute bezeichnen Rötel als "sehr  brisant", da solche Bilder gerade bei der Wischtechnik leicht einen "kitschigen" Charakter annehmen können. Trotzdem oder gerade deshalb wird Rötel auch gerne von Anfängern verwendet. Daß man vor Rötel keine Angst haben muß, das möchte ich mit den unten dargestellten Beispielen zeigen, die auch eindeutig belegen, daß  "Fachleute" mit Ihrer Meinung nicht immer recht haben !
In der Renaissance und im Rokoko verwendete man Rötel gerne in einer sehr lockeren, lebendigen Strichführung. Rötel eignet sich sehr gut für Portraits, figürliche Darstellungen und Aktzeichnungen.
 

©K.S. ©
Ein erster Versuch mit Rötel-Stift !
Dieses schöne Porträt stellte mir K.S. zur Verfügung. Hier ist die Strichführung sehr prägnant und die Schatten fallen noch sehr dominant, doch kommt der sehr weiche, sanfte Charakter des Rötelstiftes sehr gut zur Geltung. 
Rötel eignet sich ausgezeichnet für die figürliche Darstellung, für die Aktmalerei und wie wir hier sehr eindrucksvoll sehen können, ganz besonders gut für die Porträt-Malerei.

 ©K.S.©
Ein zweiter Versuch mit Rötel-Stift !
Hier können wir anhand des gleichen Motivs erkennen, wie weich und zart nun die Linienführung ein vertrautes Gegenüber beschreibt. Nicht nur, daß hier die
Darstellung wesentlich sanfter, leichter und beschwingter ist, die besondere Hingabe zur dargestellten Person ist hier sehr eindrucksvoll zu spüren !
"wir müssen lieben - was wir malen" !
- das ist ein sehr bedeutungsvoller Aspekt für ein wirklich
gelungenes Porträt !

©der Autor.©
Un sueñio florada
(Ein blumiger Traum)
90x90 cm
Eine Mischtechnik auf kartonverstärktem Leinen.
(Crayon, Rötel, Aquarellstift, Buntstift)
 Das "Herz" jeder einzelnen Sonnenblumen ist nicht in braunen Farbtönen gemalt, sondern aus jeweils ca. 200-300 kleinen, bunten Kreisen in rot, blau, grün, gelb, violett usw. Diese kreise sind zT. konzentrisch überlagert.
(mit starker Lupe gemalt - siehe: Sehbehinderung)
Durch die Farbaddition entstehen die schönsten, unterschiedlichsten Brauntöne. Auch das Mauerwerk wurde in ähnlicher, flächenhafter Technik gearbeitet. Gemalt wurde auf kartonverstärktem schön strukturiertem Leinen. Durch die Farbtechnik und die Struktur entsteht je nach Lichteinfall ein anderer Farb-Eindruck..

©Greuze©
Die Kombination von Kohle mit Rötel und anderen Farben !

Kohle eignet sich nicht nur für einfache "schnelle" Skizzen, sondern auch für kombinierte Techniken. Hier hat der französische Maler Jean-Bapiste Greuze (grös; 1725-1806)), der als Erfinder des "sentimentalen Genrebildes" gilt  ("Das Milchmädchen", "Der zerbrochene Krug" usw.) de die Kohle mit weißer Kreide "gehört" mit schwarzer Kreide und Rötel verfeinert und mit einer farbigen "Illusion" aus braunem Bister und Aquarellfarbe, "laviert". durch "Verwaschen" der flüssigen Farbe mit einem zarten Farbschleier hinterlegt. 


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